VW T-Cross (2019) mit 115-PS-TSI im Test

Verschiebbare Rückbänke und umklappbare Beifahrersitze sind offenbar wieder in. Sie finden sich in immer mehr SUVs. Nähern sich die SUVs also beim Innenraum wieder mehr den alltagstauglicheren aber völlig unpopulär gewordenen Vans an? Schon möglich. Beim VW T-Cross jedenfalls ist die Sitzanlage erstaunlich variabel. Wir haben das neue kleine SUV getestet.

Was für eine Art von Auto ist das?

Beginnen wir bei den Basics: Der 4,11 Meter lange T-Cross ist das kleinste SUV von VW, er ist 12 Zentimeter kürzer als der T-Roc. Man kann ihn vereinfacht als Polo-SUV bezeichnen, er basiert wie dieser auf dem Modularen Querbaukasten in der Kleinwagenversion MQB-A0. Ist der T-Cross damit ein reiner Klon von Seat Arona und Skoda Kamiq? Keineswegs, sagt mir VW-Marketing-Projektleiter Felix Kaschützke. „Beim Arona hat man einfach den Polo genommen oder den Ibiza und ihm einen höheren Hut aufgesetzt. Der T-Cross dagegen wurde von Anfang an als SUV entwickelt. Das merken Sie an der Sitzposition. Man sitzt besser im T-Cross, man sieht die Motorhaube.“ Recht hat er. Der Arona hat mir ausnehmend gefallen, aber der T-Cross ist in der Tat noch besser. Vor allem auch optisch: Beim Arona stimmen die Proportionen nicht so recht, finde ich.

Versionen mit Bicoloroptik, wie sie bei kleinen SUVs fast schon üblich ist, bietet VW zumindest an...