Mercedes S-Klasse 2017 im Test

Beim Stern rumort es dieser Tage gewaltig. Die unendliche Diesel-Geschichte holt nun womöglich auch Mercedes ein. Da tun ein bisschen Abwechslung und Glamour ganz gut. In diesem Sinne: Vorhang auf für die neue S-Klasse, Baureihe 222 Version 2.0, sozusagen. Der aktuelle S-Benz verkaufte sich seit 2013 irre 300.000-mal. 33 Prozent davon gingen nach China (übrigens wandern auch 60 Prozent aller Maybachs ins Land des Lächelns). Dreimal dürfen Sie also raten, welche die mit Abstand erfolgreichste Luxus-Limousine ist. Damit das so bleibt – bei all dem rasenden Tech-Fortschritt und dem Druck vom neuen Audi A8 – fallen die Modellpflege-Umfänge reichlich generös aus für ein Facelift. Das liegt zum einen an den nochmals massiv optimierten Assistenz-Systemen, vor allem aber an einer ganzen Armada neuer Hightech-Motoren, die gehörig darüber mitentscheiden dürften, wie erfolgreich mittelgroße und große Mercedesse künftig sein werden.

Erstmals mit elektrischem Verdichter
Am spannendsten sind dabei sicher die neuen Reihensechszylinder-Benziner, die Mercedes erstmals mit einem integrierten Startergenerator auf 48-Volt-Basis und einem elektrischen Verdichter kombiniert. Daneben debütieren zwei neue R6-Biturbo-Diesel (darunter der stärkste Mercedes-Selbstzünder aller Zeiten) sowie ein taufrischer Vierliter-Biturbo-V8 mit viel AMG-Handschrift. Natürlich hat der Daimler auch darauf geachtet, dass die 2017er-S-Klasse in der Luxus-/Komfort-Kuriositäten-Tabelle wieder ganz vorne mitmischt. Mit te...