Tüpfelchen auf dem I

Bei Peugeot grüßt derzeit das Murmeltier: Anno 1983 befand sich die Marke in einer schweren Krise, der Rettungswagen hörte auf die Nummer 205. Dreißig Jahre später sind die Franzosen wieder in der Krise, dieses Mal soll es der 208 richten. Zur Legende wurde der 205 seinerzeit durch die heiße GTI-Version mit bis zu 128 PS und ihren krassen Rallye-Bruder mit dem Zusatz T16 und maximal 320 Pferdestärken. Unvergessen bleibt, wie Ari Vatanen Ende 1986 den kleinen Kraftzwerg siegreich auf den legendären Pikes Peak prügelte. Nun macht sich Peugeot daran, mit einer Powerversion des neuen 208 das Murmeltier aus dem Bau zu pusten.

GTi statt RC
Obgleich zwischen den Sportversionen von 205 und 208 nicht nur 26 Zentimeter, sondern auch über 70 PS liegen, zieht Peugeot eine Traditionslinie zwischen beiden. Das beginnt bei der Festlegung auf drei Türen und endet beim Kürzel am Heck: Nachdem dort bei 206 und 207 jeweils RC stand, darf der 208 wieder GTi heißen. Allerdings nur mit kleinem i, schließlich gibt es in Wolfsburg noch einen anderen GTI.

Kein Fall von Krawall
Wie schon beim 205 GTI, so verzichtet Peugeot auch beim stärksten 208 auf eine krawallige Optik. Sowohl der Dachspoiler als auch die verchromten Außenspiegelkappen und die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Würde nicht fett ,GTi" auf der C-Säule prangen, könnte man denken, dass hier die Diakonie-Pflegerin zur Oma kommt. Die Mischung aus Understatement und besonderer Note setzt sich innen fo...