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Genesis Magma GT Concept: Künftiger Supersportler mit V8

Genesis möchte in den Rennsport einsteigen und dafür braucht es dieses aufregende Straßenauto

Genesis Magma GT Concept
Bild von: Genesis

Es ist ein Jahrzehnt her, dass Genesis als eigenständige Marke auf den Markt kam. Die Produktpalette ist seit ihrer Gründung gewachsen, und erst letztes Jahr hat Genesis seine Performance-Submarke namens Magma ins Leben gerufen. Jetzt hat man mit dem Magma GV60 sein erstes Serienauto vorgestellt, aber offensichtlich hat man noch ein dickeres Ass im Ärmel - das neue Magma GT Concept, das heute in Frankreich debütierte.  

Der Autohersteller sagt, das Auto "definiert die Richtung des Performance-Erbes der Marke" für das nächste Jahrzehnt. Das Konzept stimmt auch mit der Roadmap überein, die Genesis im September vorstellte. Darin wurde die Produktvision der Marke dargelegt und eben dieses "Magma Halo-Fahrzeug" vorgestellt. Und damit auch der Übergang zu einem luxuriösen Hochleistungsprogramm.  

Genesis hat seine Ambitionen im Rennsport deutlich gemacht, und dieses Supercar deutet das Interesse der Marke am Einstieg in die GT-Kategorie an. Genesis hat bereits Pläne für einen Einstieg in die IMSA SportsCar Championship im Jahr 2027.

Um in den GT3-Kundensport einzusteigen, braucht man logischerweise ein Auto. Eines, das gegen Ferrari 296 und McLaren Arturas antreten kann. Dazu muss es homologiert werden, was mindestens eine Kleinserie von 200 Fahrzeugen voraussetzt.

Wie Luc Donckerwolke, Chief Creative Officer von Genesis gegenüber Top Gear bestätigte, soll das Rennauto den 3,2-Liter-V8 (bestehend aus zwei 1,6-Liter-Vierzylindern aus Hyundais Rallye-Autos) erhalten, den man für das eigene Le Mans-Hypercar entworfen hat. Das Straßenauto wiederum soll ein Hybrid-Setup bekommen, wie das auch beim 296 und dem Artura der Fall ist.

Genesis Magma GT Konzept
Bild von: Genesis

Das Auto hat eine niedrige Front, eine abfallende Dachlinie und breite hintere Kotflügel. Es sieht aus wie ein ernstzunehmender Supersportwagen, wie etwas, das Koenigsegg bauen würde. Es verfügt über das bekannte zweizeilige Lichtdesign der Marke, wobei die vorderen Scheinwerfer mit integrierten Canards versehen sind. Am Heck befindet sich ein beleuchteter Genesis Schriftzug zwischen zwei Lichtleisten.  

Das Auto hat zeigt einen starken Fokus auf Aerodynamik, für den Showeffekt gibt es Schmetterlingstüren. Luc Donckerwolke sagt: 

„Das Magma GT Concept zeigt eindrucksvoll, wozu wir in der Lage sind und symbolisiert unsere Ambitionen im Motorsport. Unser Fokus lag weder auf aggressiven Formen oder reiner Geschwindigkeit, sondern auf der Ausgewogenheit des Gesamtkonzepts. Das Fahrzeug verbindet sich instinktiv mit seinem Fahrer - jede Komponente dient der mühelosen Kraftentfaltung.

Der Magma GT verlangt dem Fahrer nichts ab – er stärkt ihn. Dies ist nicht einfach ein besonders leistungsstarker Genesis: Der Magma GT ist die Essenz unserer aktuellen Fähigkeiten im High Performance Bereich.“ 

Für eine Studie sieht der Magma GT schon relativ serienreif aus, allerdings gibt es noch keine Informationen darüber, ob und wann das Auto in Serie gehen wird.