StreetScooter Work XL: 150 Fahrzeuge bis Ende 2017

Die größte Elektro-Flotte in Deutschland betreibt? Richtig, die Deutsche Post DHL. Sie ist bundesweit mit über 3.000 E-Fahrzeugen vom Typ StreetScooter Work und Work L sowie rund 10.500 Pedelecs im Einsatz. Doch die emissionsfreie Sendungszustellung soll noch ausgeweitet werden. Aus diesem Grund hat die Post zusammen mit Ford gemeinsam einen neuen und vor allem noch größeren E-Transporter entwickelt und das Ergebnis der Zusammenarbeit nun in Köln präsentiert, den StreetScooter Work XL. Reine Zukunftsmusik? Noch in diesem Jahr sollen die ersten 150 Vorserienfahrzeuge in die Flotte integriert werden.

20 Kubikmeter mit bis zu 200 Kilometer Reichweite
Basis des Fahrzeugs ist ein Ford-Transit-Fahrgestell, das mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben der Deutschen Post ausgestattet wird. Der Laderaum mit Regalen ist vom Fahrerhaus aus begehbar. Er fasst 20 Kubikmeter (was in etwa 200 durchschnittlichen Paketen entspricht). Das Batteriesystem ist mit 30 bis 90 Kilowattstunden modular und soll Reichweiten zwischen 80 und 200 Kilometer ermöglichen. Die Ladeleistung liegt bei 22 Kilowatt. So könnte der Work XL nach durchschnittlich drei Stunden an der Steckdose wieder einsatzbereit sein.

Marktführer in der grünen Logistik
Pro Jahr und Fahrzeug könnten fünf Tonnen CO2 oder 1.900 Liter Diesel eingespart werden. Und da bis Ende 2018 insgesamt 2.500 Fahrzeuge des Modells im StreetScooter-Werk in Aachen entstehen sollen, liegt das Einsparpotenzial bei 12.500 Tonnen CO2 oder bis zu 4,75 Millionen Liter Diesel. ,Das neue Modell StreetScooter Work XL erweitert unsere E-Flotte für den Nutzfahrzeugbereich. Es ist das optimale Fahrzeug für die Paketzustellung in Großstädten und Ballungsräumen und wird uns in die Lage versetzen, die wachsenden Paketmengen noch umweltfreundlicher, nämlich schadstofffrei und leiser, zu bewältigen. Zugleich untermauern wir mit unserem Engagement unseren Anspruch, Marktführer in der grünen Logistik zu sein", erklärt Post-Konzernvorstand Jürgen Gerdes. Perspektivisch soll der Work XL dann auch an Drittkunden verkauft werden, so wie dies auch bei den StreetScooter-Modellen Work und Work L praktiziert wird.

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