Suzuki Jimny Mata (2024): So teuer ist das Italien-Abschiedsmodell
Eines der 150 Exemplare kann dort seit dem 30. November erworben werden (Update)
Update vom 2. Dezember 2024: Der Abschieds-Jimmy für Italien bewegt sich preislich auf ähnlichem Niveau wie "unser" Horizon. Happige 33.900 Euro werden für den "Mata" fällig. 150 Exemplare sind vorgesehen.
Es ist wie bei den Altstars der Pop- und Rockmusik: Der Suzuki Jimny geht auf Europa-Abschiedstournee. Auch in Italien mit einer Sonderedition namens Mata, die aus dem auf dem Turiner Autosalon 2024 vorgestellten Showcar hervorgegangen ist und anschließend bei der Suzuki 4x4 Rallye präsentiert wurde.
Was bedeutet Mata? Der Begriff Mata-ne wird in Japan zur Begrüßung verwendet und bedeutet 'bis bald'. Wann und wie der Jimny nach Europa zurückkehren wird, ist mit Blick auf die strengeren EU-Flottenziele ab 2025 völlig ungewiss. Sie sind jedenfalls der Grund für sein aktuelles Ende. In Deutschland gab es deshalb das ziemlich teure Abschiedsmodell Horizon.
Bildergalerie: Suzuki Jimny Mata (2024) für Italien
"Mata" könnte indirekt auch an den Alfa Romeo Matta anspielen, einen Geländewagen aus den frühen 1950er-Jahren. Der Suzuki Jimny Mata zeichnet sich vor allem durch seine spezielle zweifarbige Lackierung aus: die Karosserie ist in "Argento Siberia Metallizzato" '(Sibirien-Silbermetallic) gehalten, während das Dach, die Säulen und die Motorhaube in mattem Schwarz lackiert sind.
Weitere spezifische Details sind die Aufkleber mit dem Kanji (japanisches Schriftzeichen) 又 "MATA" und der Vintage-Frontgrill. Abgerundet wird dies durch spezielle Front-, Seiten- und Heckstoßstangen, eine starre Reserveradabdeckung und spezielle Leichtmetallräder.
Suzuki Jimny Mata, mit spezieller starrer Reserveradabdeckung
Der Innenraum (es handelt sich um einen Zweisitzer, da der Wagen als N1-Nutzfahrzeug und nicht als Pkw eingestuft ist) verfügt über einen 7-Zoll-Zentralmonitor, hintere Sonnenschutzrollos, eine Kofferraummatte aus Gummi und ein Modellnummernschild. Zur Serienausstattung gehören wie bei den anderen Jimny-Modellen ein Tempomat, Sitzheizung, Klimaautomatik und eine automatische Notbremsfunktion.
Der Motor bleibt derselbe, nämlich der 1,5-Liter-Benzin-Saugmotor mit 102 PS, gepaart mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Natürlich bleiben auch der Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe und die beiden Starrachsen erhalten.
Der Suzuki Jimny Mata wird ab dem 30. November 2024 in den Handel kommen und ist auf 150 Exemplare begrenzt. Die Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.
Auch interessant
Der Suzuki Jimny mutiert zum alten Mercedes G
Citroen Saxo VTS: Der kleine Landstraßen-König wird 30
Dieser Wohnmobil-Umbau des Suzuki Jimny kostet nur 22.000 Euro
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Jimny-Verkaufsverbot: Suzuki macht ernst, vereitelt Parallel-Importe
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Suzuki Jimny: Allerletztes Sondermodell für Frankreich