Micro-Offroad-Box Suzuki Jimny 2018 im Test

Was ist das?

Das hier ist der neue Suzuki Jimny. Horrende Offroad-Kompetenz in der drolligsten Verpackung seit Menschengedenken. Seine Ahnen sind Legenden des Offroadparks/Forsts/kommunalen Räumungsdienstes. Sein direkter Vorgänger ist seit 1998 auf dem Markt und erfreute sich mangels Konkurrenz 20 Jahre lang größter Beliebtheit.

Mehr zum Jimny

Dass sich nach zwei Dekaden jetzt eeendlich ein Nachfolger in Schlamm, Pfützen und hundsgemeine Hindernisse stürzt, bedeutet übrigens nicht, dass sich am Grundgerüst oder der Technik des kleinen Rackers sonderlich viel geändert hätte. Suzuki kennt sein Publikum genau und hat den neuen Jimny so „alte Schule“ gemacht, wie es nur irgendwie geht. Das hier ist kein City-SUV-Marketingmobil sondern ein echter (wenn auch sehr kleiner) Kerl für Menschen, die sich auf ihr Auto auch unter absurdesten Bedingungen verlassen können müssen.

Den Unterbau bildet noch immer ein grundsolider Leiterrahmen, der nun eineinhalb Mal so steif ist wie vorher. Dazu gibt es Starrachsen mit Längslenkern, Panhardstab und Schraubenfedern sowie einen zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Eine angepasste Traktionskontrolle dient vorne und hinten als Differenzialsperren-Ersatz.

Klingt nicht nach Blender. Und sieht auch nicht so aus, oder?

Ganz recht. Suzuki hat der Versuchung widerstanden, aus dem Jimny einen weiteren gesichtlosen Crossover-Softie zu mac...