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Ford Puma (2024): Das Facelift ist 1.500 Euro teurer geworden
Es tut sich aber auch erstaunlich viel bei dem kleinen SUV ... vor allem im Innenraum

Manuel Lehbrink 
Von: Manuel Lehbrink
Aktualisiert: 13. Feb. 2024 um 13:04 Uhr
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Gerade erst hat Ford den Kuga einer umfassenden Überarbeitung unterzogen, um im C-Segment weiter ein attraktives SUV im Programm haben zu können. Jetzt wird im noch umkämpfteren B-Segment mit dem Facelift des Puma nachgelegt. Der Hersteller spendiert dabei Design-Anpassungen im Außenbereich, mehr Technik sowie einen umfassend renovierten Innenraum. Und darüber hinaus wird auch noch der Elektro-Puma angekündigt – aber noch nicht vorgestellt.
Das Design und die Abmessungen
Bei der Neugestaltung hat sich Ford mehr auf den Innenraum und die Technik konzentriert als auf das Außendesign. Leicht aufgefrischt wurde trotzdem mit einem größeren Markenlogo in der Mitte des Kühlergrills sowie neuen Scheinwerfer. Das Facelift ist in sechs Farben erhältlich (darunter das neue "Cactus Grey") und kann mit Leichtmetallrädern von 17 bis 19 Zoll ausgestattet werden.
Modell Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum Ford Puma (Vor-Facelift) 4.186 mm 1.805 mm 1.536 mm 2.588 mm 456 Liter Ford Puma (Facelift) 4.186 mm
4.226 mm (ST) 1.805 mm (ST) 1.550 mm (ST) 1.550 mm
1.533 mm (ST) 2.588 mm 456 Liter
Der Innenraum
Da sich die Abmessungen nicht verändert haben, bleibt auch das Platzangebot im Innenraum gleich. Das gilt auch für den Kofferraum, der weiterhin 456 Liter fasst und die MegaBox-Lösung bietet, in der man 80 Liter und Gegenstände bis zu einer Höhe von 115 Zentimetern transportieren kann.
Der neue Puma verfügt über ein neues Multifunktionslenkrad und eine Konfiguration mit zwei Bildschirmen für die digitale Instrumentierung (12,8 Zoll) und das Multimediasystem (12 Zoll). Das Infotainment wird durch die Einführung des mit der Cloud verbundenen SYNC4-Systems und der 5G-Konnektivität unterstützt. Eine Sprachsteuerung über Alexa sowie kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sind ebenfalls integriert.

Abgerundet wird der Innenraum durch Elemente wie eine neue Soundbar, das Kunstleder Sensico, eine neue Ambiente-Beleuchtung, das optionale B&O-Audiosystem mit zehn Lautsprechern oder eine akustisch laminierte Windschutzscheibe. Neu ist auch ein System namens "Predictive Speed Assist". Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des intelligenten Tempomats, der es nach Angaben der Marke ermöglicht, "die Geschwindigkeit automatisch anzupassen, um bequem die Kurven der Straße oder die Ausfahrten der Autobahnen zu passieren".
Die Antriebe
Die große Neuigkeit wäre die Vorstellung eines Elektro-Puma gewesen. Aber hier scheint der Hersteller noch nicht soweit zu sein. Deshalb beschränkt man sich erst einmal nur auf die wirklich offizielle Ankündigung des Modells. Es wird also ein Elekto-Puma kommen. Punkt. Ende des Jahres soll er vorgestellt werden.
Was gibt es jetzt schon? Beispielsweise den bekannten 1,0-Liter-EcoBoost Hybrid zwei Versionen. Mit 125 PS (6-Gang-Schaltgetriebe und 7-Gang-Automatik) und 155 PS (nur Automatik). Der Verbrauch der ersten Version wird mit 5,3 bis 6,0 l/100km (Schaltung) und 5,6 bis 6,3 l/100km (Automatik) angegeben, während die stärkere Version 5,5 bis 6,3 l/100km nach WLTP verbraucht.

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Den Abschluss der Palette bildet die ST Powershift-Version mit dem gleichen Dreizylinder-Turbobenziner, der in dieser Variante eine maximale Leistung von 170 PS und ein maximales Drehmoment von 248 Nm liefern darf. Topspeed? 210 km/h! 0-100-km/h? 7,4 Sekunden! Ob noch ein vollwertiger Puma ST mit dem bekannten 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner und 200 PS kommt? In der aktuellen Pressemitteilung können wir dazu noch keine Informationen finden.
Nichtsdestotrotz ist auch der Hybrid-ST mit exklusiven Design- und Ausstattungsdetails wie einem Splitter, der den Abtrieb an der Front um fast 80 Prozent erhöht, oder dem speziellen Frontgrill, der die Kühlung und damit die Effizienz des Motors verbessert, ausgestattet. Passend zum Kühlergrill, den Spiegelgehäusen und dem Heckspoiler sind natürlich auch ein schwarz glänzendes Dach sowie 19-Zoll-Räder in Magnetite Grey und Ford Performance-Sportsitze im Innenraum erhältlich.
Die Preise
Los geht's künftig bei 28.900 Euro. Damit bleibt der Hersteller unter der kritischen 30.000-Euro-Marke, hebt die Preise aber trotzdem dezent an. Der Basispreis steigt also von 27.400 Euro um exakt 1.500 Euro.
Konfiguriert werden kann bereits und das zusammengestellte Fahrzeug kann auch bereits an einen Händler übermittelt werden. Wann allerdings die ersten Auslieferungen stattfinden, ist noch nicht bekannt.
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Die Konkurrenten
Da der hochbeinige Ford-Kleinwagen im am schnellsten wachsenden Segment mit dem höchsten Marktanteil in Europa an den Start geht, fehlt es selbstverständlich nicht an starker Konkurrenz. Am Start sind beispielsweise der Hyundai Kona, der Kia Stonic, der Peugeot 2008, der Renault Captur (und sein baugleicher Zwilling von Mitsubishi), der Nissan Juke, der Skoda Kamiq, der VW T-Cross, der Jeep Avenger, der Opel Mokka, der Toyota Yaris Cross und der Seat Arona. Uff.
Quelle: Ford
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