Kia Stonic im Test

Eigentlich müsste es jetzt doch mal genug sein. Ist die Auswahl an SUVs nicht längst ausreichend? Die Hersteller meinen nein. Drei SUV-Modelle pro Marke gelten fast schon als das Minimum, manche haben sechs. Und so sondern die Hersteller weiterhin aus jeder Pore Softroader ab wie Marathonläufer den Schweiß. Zum 30. September 2017 startet nun der Kia Stonic. Was hat er, was die anderen nicht haben? Wir haben ihn getestet.

Design: Gelungen!
Was das Design angeht, scheint Kia derzeit einen Lauf zu haben. Zu sehen ist das an den jüngsten Modellen: Der Stinger, die Pro_Cee`d-Studie von der IAA und der Stonic sind allesamt gelungen, sehr sogar. Beim Stonic beeindruckten mich die ersten Bilder. Die Außenoptik ist dezent, was meinem Geschmack entgegenkommt. Der Stonic ist genau das Gegenteil eines Kia Soul, Nissan Juke oder Hyundai Kona. Jetzt stehe ich vor einer Reihe von mehr oder weniger farbigen Stonic-Modellen und überlege, welche Farbkombi mir wohl am besten gefiele. Ich entscheide mich für das dunkelgraue Modell mit grünem Dach: eine von 20 ,erlaubten" Kombinationen von neun Außenfarben und vier Dachfarben.

Mehr als befriedigend: Der "Volumenmotor"
Da ich zum Testen da bin und nicht zum Gucken, geht natürlich die Auswahl des Motors vor. Angeboten werden zwei Saugbenziner mit 84 und 99 PS, ein Turbobenziner mit 120 PS und ein Diesel mit 110 PS (ohne SCR-Katalysator). Ich entscheide mich für den ,Volumenmotor", das heißt den, von dem Kia glaubt, dass er am häufigsten gewählt w...