Hyundai Kona im Test

Was Hyundai mit dem Kona vorhat, lässt sich gut an der Launch-Farbe festmachen: Das neue kleine SUV wird in knalligem Limonen-Grün präsentiert. Der Unterschied etwa zum i30 (Launchfarbe: Dunkelblau) könnte nicht größer sein. Der Neuling soll Emotionen wecken, Hyundai will mit ihm in Lifestyle-Sphären vordringen. Was das Auto auf der Straße taugt, haben wir bei unserem Test erfahren.

Besonderheit: Allradantrieb
Mit 4,17 Meter Länge gehört der Kona zu den kleinsten SUVs – er konkurriert unter anderem mit dem Renault Captur, dem Nissan Juke, dem Seat Arona und dem Citroën C3 Aircross. Eine gewisse Besonderheit ist, dass es den Hyundai auch mit Allradantrieb gibt, der in der kleinsten SUV-Klasse beileibe nicht immer angeboten wird. Möglich wird der 4x4-Antrieb durch die Plattform: Der Hyundai beruht eben nicht auf einem Kleinwagen wie der Stonic von Konzernschwester Kia, sondern auf einer eigenständigen Basis.

Urbaner Dreizylinder
Der Allradantrieb wird beim Kona allerdings ausschließlich in Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe und einem 177 PS starken Turbobenziner angeboten. Das ist für ein urbanes SUV schon eher zu viel Power und Traktion. Passender erscheint der 1,0-Liter-Turbobenziner mit 120 PS, den es ausschließlich in Kombination mit Handschaltung und Frontantrieb gibt. Er soll auch über 70 Prozent der Verkäufe ausmachen. Die 172 Newtonmeter Drehmoment, die der 1.0 T-GDI aus drei Zylindern holt, lassen den 1,2 Tonnen schweren Kona wirklich flott wirken. Selbst...