Die Karosserie aus Sichtcarbon kostet so viel wie ein Lamborghini Aventador

Der Konfigurator für den Koenigsegg Jesko steht unter diesem Link bereit, aber man benötigt einen Usernamen und ein Passwort, um auf ihn zugreifen zu können. Denn nur die 125 Personen, die das Glück haben, einen Jesko erwerben zu dürfen, können mit dem Online-Fahrzeugkonfigurator herumspielen.

Geschäftsmann und Sammler von Supersportwagen Manny Khoshbin ist einer von ihnen, und er beschloss, die wunderbare Erfahrung der Konfiguration eines Jesko auf YouTube zu teilen.

Neben den vielen Möglichkeiten, das schnellste Auto zu konfigurieren, das Koenigsegg bislang gebaut hat, können wir auch herausfinden, wie viel diese Optionen kosten. Die eine, die unsere Aufmerksamkeit besonders erregte, war die Karosserie aus Sichtcarbon, die allein das Preisschild des Hypercars um satte 443.400 Dollar oder ungefähr den Preis eines neuen Lamborghini Aventador S in die Höhe treibt.

Jesko-Käufer können Koenigsegg auch darum bitten, dem Kohlefasergehäuse eine grüne, blaue, rote oder violette Tönung zu geben, in diesem Fall kostet die Option 346.100 Dollar. Die beiden Bonbonfarben Apple Red und Sweet Mandarin kosten jeweils weitaus erreichbare 63.300 Dollar. Perlmuttfarben notieren bei 24.800 Dollar, zusammen mit Metallic-Lackierungen für 13.900 Dollar und einigen "kostenlosen" Uni-Außenfarben.

Zusätzlich zu diesen teuren Farboptionen (oder eben gar keine Farbe) gibt es weitere Möglichkeiten, einen Jesko zu spezifizieren, indem man einen Mittelstreifen hinzufügt, die Flosse anpasst und zwischen Aluminium- oder Kohlefaserrädern wählt. Die teuersten Schlappen sind offensichtlich die Karbonräder mit Michelin-Cup-2R-Reifen für einen Preis von 110.700 Dollar, der ins Auge sticht.

Bildergalerie: Koenigsegg Jesko

Es versteht sich von selbst, dass der Koenigsegg Jesko mit einer Vielzahl von Optionen zur Individualisierung des Innenraums ausgestattet ist. Alles in allem trieb Mannys Spezifikation den Preis für die reguläre Version auf 3.419.000 Dollar hoch, aber er spielte auch mit dem Jesko Absolut-Konfigurator herum und erhielt am Ende ein Preisetikett von 4.081.050 Dollar. Um diese Zahl ins rechte Licht zu rücken: Für 3,8 Millionen Dollar bekäme man einen Bugatti Chiron Super Sport 300+.

Der exorbitante Preis ist für Manny wahrscheinlich kein großes Problem, da er sich bislang bereits einige Bugattis, einen McLaren P1 und Senna, einen modernen Porsche 935 und nicht weniger als fünf Mercedes SLRs leisten konnte. Darüber hinaus wartet er darauf, einen McLaren Speedtail, einen Ford GT, einen Mercedes-AMG One und schließlich das viersitzigen Hypercar Koenigsegg Gemera in Empfang zu nehmen.