Mazda CX-30 (2027): Das Interieur nach der Modellpflege im Detail
Der Innenraum des Crossovers bleibt angenehm klassisch ohne Display-Flut
Der Mazda CX-30, 2019 vorgestellt, wurde jüngst zum Modelljahr 2027 aktualisiert. Im Fokus stehen vor allem überarbeitete Fahrerassistenzsysteme, während das Design von Exterieur und Interieur praktisch unverändert bleibt. Damit ändert sich an der Grundkonfiguration des japanischen Crossovers wenig. Und das ist womöglich ganz gut so.
Die Markenphilosophie "Jinba Ittai" alias "Verschmelzung von Pferd und Reiter" steht dafür, dass jedes Bedienelement dort sitzt, wo man es für eine natürliche Sitz- und Bewegungsposition am Steuer des Mazda CX-30 intuitiv erwartet.
Bildergalerie: Mazda CX-30 (2027)
Mazda CX-30 (2026): Armaturenbrett
Wie gewohnt konzentriert sich das Interieur des CX-30 auf das Wesentliche, ohne sich in verspielten Details oder zu vielen Bildschirmen zu verlieren. Ordnung und Übersicht steht an erster Stelle: Die Instrumente sind analog ausgeführt, in der Mitte sitzt ein rundes Display, auf dem einige wesentliche Informationen dargestellt werden. Das ist alles stets gut ablesbar.
Darüber befindet sich das Head-up-Display (bei Mazda "Active Driving Display") mit schlichter Grafik, das unter anderem Navigationshinweise einblendet. Und zwar nicht nur aus dem serienmäßigen Navi des CX-30, sondern auch aus Apps, die über Android Auto und Apple CarPlay genutzt werden.
Oben auf dem Armaturenbrett ist der 10,25-Zoll-Monitor für das Infotainment platziert, bedient über den klassischen Dreh-Drück-Steller auf der Mittelkonsole. Eine Lösung, die viele Hersteller inzwischen aufgegeben haben, die sich aber komfortabel nutzen lässt, weil man sich nicht zum Touchscreen hin strecken muss. Aus demselben Grund bleiben auch die physischen Tasten für die Klimatisierung erhalten, die im unteren Bereich angeordnet sind.
Mazda CX-30 (2026): Materialien und Verarbeitung
Mazda hat bei der wahrgenommenen Qualität einen guten Standard etabliert und der CX-30 Modelljahr 2027 macht da keine Ausnahme: Die Materialien bleiben hochwertig, mit weichen Oberflächen im oberen Innenraumbereich und insgesamt sehr sorgfältigen Passungen. Je nach Ausstattung sind zudem verschiedene Polster- und Bezugvarianten erhältlich. So etwa schwarze Ledersitze mit elektrischer Verstellung und Sitzheizung vorn bei Homura Plus oder Kunstleder in Weiß und Hellgrau bei der Sonderedition Makoto.
Mazda CX-30 (2026): Platzangebot und Kofferraum
Mit einer Länge von 4,39 Meter bietet der Mazda CX-30 auch im Fond ordentlich Platz. Der Mitteltunnel macht es jedoch für den mittleren Sitzplatz nicht gerade einfach, zumal Sitzfläche und Lehne dort auch etwas straffer ausfallen.
Der Kofferraum ist gleichmäßig geschnitten und bietet clevere Lösungen, etwa einen klappbaren Ladeboden, der sich auch als Trennwand nutzen lässt, oder die Hutablage, die nach dem Ausbau unter dem Boden verstaut werden kann. Das Ladevolumen reicht von mindestens 430 bis maximal 1.406 Liter. Wer sich für die Bose-Audioanlage mit Subwoofer entscheidet, kommt auf 422 beziehungsweise 1.398 Liter.
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