Test: Citroën C3 mit Automatik

Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles: Frei nach Goethe gilt diese Weisheit insbesondere für Kleinwagen. Hier wird genau auf den Cent geachtet, wie auch Citroën durch jahrzehntelange Erfahrung weiß. Mit attraktiven Angeboten machen die Franzosen ihren deutschen Kunden den noch relativ neuen C3 schmackhaft. Mit Erfolg, denn der C3 hat es hierzulande bereits in die Top Ten der Importmodelle geschafft. Ob sich der Griff zum Polo-Gegner lohnt, klärt unser Test.

Eine Frage der Optik
Betrachten wir den aktuellen Citroën C3 genauer: Optisch zitiert er den C4 Cactus, sei es durch die räumliche Trennung von Scheinwerfern und Tagfahrlicht oder durch die markentypischen „Airbumps“. Jene an sich praktischen Prallpolster befinden sich leider an den hinteren Türen nicht dort, wo das Blech als Erstes den Kontakt sucht. Falls Sie keine Lust auf die Knubbel haben, können Sie diese auch abbestellen. Insgesamt sticht der C3 aus der Masse hervor. Ob man das nun mag oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Aber so viel sei gesagt: Das Fahrzeug wirkt „live“ durchaus gefällig.

Ansprechende Möblierung mit Schwächen
Im Innenraum legten die Entwickler des Citroën C3 viel Wert auf Gemütlichkeit. Breite Sessel mit mäßigem Seitenhalt machen klar: Kurvenräuberei und Sportlichkeit sind nicht die Kernkompetenzen des C3. Sein übersichtliches Cockpit werten Stoffeinlagen und Ziernähte auf, ein schönes Detail sind die Lederschlaufen als Türgriffe innen. Leider geht oft Form vor Funktion: Die Tasten ...