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Tatsächlicher Verbrauch: Citroen C3 (2025) als Benziner im Test

Wie viel Sprit braucht der 1,2-Liter-Turbo mit 101 PS und Sechsgang-Schaltung im realen Verkehr?

Citroen C3 Benziner an der Tankstelle
Bild von: Motor1.com

Der neue Citroën C3 ist sowohl als Elektro- als auch als Hybridfahrzeug erhältlich. Daneben gibt es aber auch eine Version mit 1,2-Liter-Turbobenziner und 101 PS, die das Einstiegsmodell der Baureihe und das einzige Modell mit Schaltgetriebe darstellt.

In meinem wöchentlichen Verbrauchstest erwies sich der C3 mit Benzinmotor als recht effizient. Der Durchschnittsverbrauch auf unserer 360 km langen Standard-Teststrecke von Rom nach Forlì lag bei 4,50 Liter/100 km.

Verbrauch im Mittelfeld der Benziner

Im Vergleich zu anderen Benzinern in unserem Verbrauchsranking liegt der Citroën C3 etwa in der Mitte. Er schneidet besser ab als der Peugeot 208 Puretech 130 Automatik und der Fiat 600 1.2 Hybrid 100 PS DCT, die beide 4,55 Liter/100 km brauchten, aber auch besser als der Fiat Grande Panda Hybrid 110 (5,00 Liter/100 km), der Hyundai Kona 1.0 T-GDI 48V 120PS (5,20 Liter) und der Mini Countryman (5,35 Liter).

Citroen C3 mild hybrid, la prova

Citroen C3: Das neue Kleinwagen-SUV gibt es auch mit Turbobenziner

Sparsamer als der Kleinwagen oder das Kleinwagen-SUV waren hingegen der Skoda Fabia 1.5 TSI 150 PS DSG 7-Gang (4,40 Liter), der Citroen C3 Aircross Hybrid 145 PS Automatik (4,35 Liter), der Fiat Panda 1.0 Hybrid 70 PS (4,10 Liter), der Toyota Aygo X 1.0 VVT-i S-CVT (4,00 Liter) und der Peugeot 208 Hybrid 100 E-DCS6 (3,85 Liter).

Spritzig und wendig, aber nicht besonders geräumig

Das Auto, das ich getestet habe, war ein italienischer Citroën C3 Turbo 100 mit Handschaltung in der Topversion Max. Zur Ausstattung gehören serienmäßig 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Dach in schwarzer Kontrastfarbe, eine glänzend schwarze Dachreling, LED-Scheinwerfer, getönte Scheiben, ein Sechsgang-Schaltgetriebe, vier elektrische Fensterheber, eine Klimaautomatik, Parksensoren hinten und eine Rückfahrkamera, kabelloses Laden für Smartphones und ein 10,25-Zoll-Touchscreen.

Citroen C3 2024 interni

Citroen C3: Das moderne und praktische Cockpit

Bild von: Citroën

Das einzige Extra ist die Außenfarbe Rosso Elixir, die den italienischen Listenpreis auf 21.050 Euro erhöht. Durchaus nicht viel Geld, zumal es dafür ein einfaches, aber recht gut verarbeitetes Auto bekommt. Die Innenraummaterialien mit viel Plastik wären verbesserungswürdig. Aber ansonsten ist der C3 spritzig, wendig und für seine Länge von 4,01 Metern auch relativ geräumig.

Mit einer Tankfüllung schafft es mindestens 600 km

In den gängigsten Verkehrssituationen war der Verbrauch für ein kleines Stadtauto mit Benzinmotor ohne Mildhybrid-Elektrifizierung durchschnittlich. Auf der (italienischen) Autobahn erhöht sich der Verbrauch, ohne dass wirklich hohe Werte erreicht werden.

Citroen C3 mild hybrid, la prova

Mit dem 44-Liter-Tank sind auch längere Touren möglich

Der 44-Liter-Benzintank ermöglichte eine theoretische Durchschnittsreichweite von mindestens 600 km mit einer Tankfüllung. Bei sehr vorsichtiger Fahrweise und auf idealen, außerstädtischen Strecken in der Ebene hätte ich auch 1.000 km erreicht.

Verbrauch in verschiedenen Fahrsituationen

  • Stadt- und Überlandverkehr: 6,0 Liter/100 km
    730 km theoretische Reichweite
  • (Italienische) Autobahn: 6,9 Liter/100 km
    638 km theoretische Reichweite
  • Spritspartest: 3,8 Liter/100 km
    1.157 km theoretische Reichweite

Aus dem offiziellen Datenblatt

  Citroen C3 Turbo 101 PS Max
Antrieb Hybrid (Benzin, 1.199 ccm)
Leistung 101 PS
CO2-Emissionen (WLTP) 128 g/km
Abgasnorm Euro 6E

Daten des Testfahrzeugs

Fahrzeug: Citroen C3 Turbo 100cv Manuale Max
Basispreis in Italien: 19.850 Euro
Testdatum: 21.07.2025
Wetter (Abfahrt/Ankunft): heiter, 33 Grad/heiter, 29 Grad
Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke Rom-Forlí: 74 km/h
Reifen: Goodyear EfficientGrip Performance 2 - 205/50 R17 93V XL EDR (EU-Etikett: A, A, 70 dB)

Verbrauch

Bordcomputer: 4,5 Liter/100 km
Zapfsäule: 4,5 Liter/100 km
Mittel aus diesen Werten: 4,50 Liter/100 km (22,22 km/l)

Unsere italienischen Kollegen bieten ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse an. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.

Und so ermitteln wir den Verbrauch

Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen, oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.

Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).

Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen, oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.

Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).

Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke Rom-Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.

Dabei wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule.

Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.

Bildergalerie: Citroen C3 Mild-Hybrid im Test