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Tatsächlicher Verbrauch: Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid (2026) im Test

Ideal für alle, die Platz, Komfort, Traktion, Leistung und Ausstattung suchen: Der neue Outlander fährt im Elektromodus gut und verbraucht nicht viel

Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid (2026), der Verbrauchstest
Bild von: Motor1.com

Der neue Mitsubishi Outlander ist inzwischen auch in Europa erhältlich. Die der vierte Generation des Mittelklasse-SUVs ist eine interessante Option für alle, die ein Fahrzeug mit viel Ladevolumen, hohem Komfort und einem leistungsstarken Plug-in-Hybridantrieb suchen.

Das Plug-in-Hybridsystem des Outlander 2026 kombiniert einen 2,4-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner mit zwei Elektromotoren und einem Automatikgetriebe. Dabei ergibt sich eine Systemleistung von 306 PS und Allradantrieb. Auf unserer 360-km-Standard-Teststrecke, die von Rom nach Forlì führt, erzielte ich damit einen Durchschnittsverbrauch von 4,30 Liter/100 km. Die Kosten lagen bei 38,62 Euro (32,49 Euro für Benzin und 6,13 Euro für Strom). Ich fuhr mit voller Batterie in Rom los und schaffte die ersten 90 km im reinen Elektromodus.

Mitsubishi Outlander (2026): Die Daten

  Mitsubishi Outlander PHEV Intense
Grundpreis in Italien 53.900 Euro
Testdatum 10. September 2026
Wetter (Start / Ziel) Bewölkt, 25 Grad / Regen, 22 Grad
Kraftstoffpreis 2,099 Euro/Liter (Benzin)
0,27 Euro/kWh (Strom)
Durchschnittsgeschwindigkeit Rom – Forlì 75 km/h
Reifen Bridgestone Alenza 001
255/45 R20 101W
(EU-Label: B, B, 71 dB)

Mitsubishi Outlander: Verbrauch und elektrische Reichweite

Für eine genauere Analyse des Verbrauchs unter den häufigsten Einsatzbedingungen beginne ich wie immer mit meinen Tests bei vollgeladener Batterie. In dieser Situation zeigte der Mitsubishi Outlander eine ordentliche Effizienz und Reichweite: Im Schnitt waren rund 80 km elektrisch möglich, auf Landstraßen unter günstigen Bedingungen sogar Spitzenwerte von etwa 120 km. Bei Autobahntempo waren es allerdings nicht mehr als 65 km. Möglich macht das eine Lithium-Ionen-Batterie mit 22,7 kWh Nennkapazität.

Mitsubishi Outlander PHEV (2026) im Dauertest, Teil 3
Bild von: Motor1.com Deutschland

Bei leerer Batterie wird der Outlander zum Benzin-Hybrid. Das wirkt sich spürbar auf den Verbrauch aus; vor allem auf der Autobahn steigt er an. Der 53-Liter-Tank ermöglicht eine theoretische Mindestreichweite von 600 km. Auf idealen Landstraßen nähert sich die Reichweite sogar 1.300 km.

Mitsubishi Outlander (2026): Der reale Verbrauch

  Verbrauch und theoretische Reichweite
  • Verbrauch im Stadt- und Überlandverkehr

5,6 Liter/100 km
943 km theoretische Reichweite
(Italienische) Autobahn
  • 8,7 Liter/100 km
    604 km theoretische Reichweite
Spritspartest
  • 4,0 Liter/100 km
    1.325 km theoretische Reichweite
Bordcomputer-Anzeige 4,1 Liter/100 km
An der Tankstelle ermittelter Verbrauch 4,5 Liter/100 km
Mittel aus diesen Werten 4,30 Liter/100 km
Reichweite im Elektromodus beim Verlassen von Rom 90 km

Mitsubishi Outlander (2026): Die technischen Daten

  • Antrieb: Plug-in-Hybrid (Benzin, 2.360 cm³)
  • Systemleistung: 306 PS
  • CO2-Emissionen (WLTP): 60 g/km
  • Leergewicht: 2.085 kg
  • Abgasnorm: Euro 6E-BIS (gemäß EU-Verordnung 715/2007*2023/443EB)

Mitsubishi Outlander (2026): Wie hoch sind die Benzinkosten?

   
Reale Kosten (Rom–Forlì) 38,62 Euro
(32,49 Euro Benzin + 6,13 Euro Strom)
Monatliche Kosten (800 km pro Monat) 72,21 Euro
(ohne Stromkosten)
Reichweite mit 20 Euro 222 km
(ohne Stromkosten)
Reichweite mit einer Tankfüllung 1.233 km

Mitsubishi Outlander (2026): Verbrauch der Konkurrenten

Im Ranking unserer Testergebnisse in der Kategorie Plug-in-Hybride landet der Mitsubishi Outlander PHEV mit  4,30 Liter/100 km ungefähr im Mittelfeld. Er liegt damit vor dem Hyundai Santa Fe 1.6 PHEV 186 kW Aut. 4WD 7-Sitzer (4,45 Liter/100 km), dem Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV 2,5 L (4,85 Liter) und dem Volvo XC60 T6 AWD Plug-in Hybrid (5,20 Liter).

Mitsubishi Outlander PHEV (2026) im Dauertest, Teil 3
Bild von: Motor1.com Deutschland

Zu den sparsameren Plug-in-Hybrid-SUVs ähnlicher Größe zählen der BYD Seal U DM-i AWD (3,80 Liter), der Leapmotor C10 REEV (3,50 Liter), der Omoda 9 SHS (3,45 Liter) und der Spitzenreiter Lynk   Co 08 (1,55 Liter/100 km).

Wir haben ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.

Mitsubishi Outlander: Was mir gefallen hat – und was nicht

Das von mir getestete Fahrzeug war ein Mitsubishi Outlander PHEV in der Ausstattung Intense. Diese Version ist bereits sehr umfangreich ausgerüstet und umfasst serienmäßig 20-Zoll-Leichtmetallräder, adaptive LED-Scheinwerfer, Dachreling, eine elektrische Heckklappe mit Hands-free-Funktion, Bezüge in Kunstleder, Zweizonen-Klimaautomatik, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Head-up-Display, einen Abstandsregeltempomaten und einen Spurhalteassistenten. Die Metallic-Lackierung in Moonstone Grey erhöht den italienischen Listenpreis auf 55.250 Euro.

Mitsubishi Outlander PHEV (2026) im Dauertest, Teil 3
Bild von: Motor1.com Deutschland

Das ist absolut gesehen nicht wenig Geld, aber angesichts dessen, was der neue Outlander bietet, ist es angemessen. Dazu zählen ein großzügiges Platzangebot für Insassen und Gepäck, ein stabiles und gleichzeitig komfortables Fahrwerk, eine jederzeit verfügbare Leistung, eine sehr gute Ausstattung sowie eine gute Verarbeitung im Interieur.

Was mir gefällt Was mir nicht gefällt
Viel Platz für Passagiere und Gepäck Wenig verbreiteter CHAdeMO-Gleichstrom-Ladeanschluss
Guter Fahrkomfort Etwas aufdringlicher Spurhalteassistent
Sets verfügbare Leistung Etwas instabile Gepäckraumabdeckung
Allradantrieb und gute Traktion unter allen Bedingungen Leichtes Wanken in Kurven

Weniger positiv fällt mein Urteil bei einigen Details aus: So gibt es neben dem AC-Anschluss noch einen DC-Anschluss, dessen CHAdeMO-Anschluss an öffentlichen Ladesäulen in Europa wenig verbreitet ist. Auch die nicht besonders stabile Gepäckraumabdeckung und Assistenzsysteme, die nicht immer präzise oder teils zu aufdringlich arbeiten – etwa Spurhalteassistent und Müdigkeitswarner –, trüben den Eindruck etwas.