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Tatsächlicher Verbrauch: Hyundai Santa Fe PHEV (2025) im Test
Wie viel Sprit braucht der 253 PS starke Plug-in-Hybrid im realen Verkehr?

Bild von: Motor1.com

Von: Fabio Gemelli
Übersetzt von: Roland Hildebrandt
11. Jun. 2025 um 13:00 Uhr
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Seit einigen Monaten ist der Hyundai Santa Fe auch als Plug-in-Hybrid erhältlich, angetrieben durch einen 1.6 Turbo-Benzinmotor in Kombination mit einem Elektromotor. Die Systemleistung wird mit 253 PS angegeben. Hinzu kommen ein Allradantrieb und ein 6-Gang-Automatikgetriebe.
Bevor ich ihn dem üblichen Verbrauchstest unterzog, fragte ich mich, ob solch ein großer SUV, der 4,83 Meter lang ist und über zwei Tonnen wiegt, mit der Plug-in-Motorisierung wirklich an Effizienz gewinnen könnte. Die Antwort ist, dass es dem Santa Fe teilweise gelingt, er aber keine Wunder beim Verbrauch vollbringt.
Bildergalerie: Hyundai Santa Fe Plug-in (2024) im Test

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Quelle: Motor1.com
Auf der Standardstrecke von Rom nach Forlì gelang es mir, einen Durchschnittsverbrauch von 4,45 l/100 km (22,47 km/l) zu verzeichnen, was in absoluten Zahlen sehr gut ist, jedoch nicht den Verbrauchsniveaus der besten PHEV-SUV entspricht. Die Reisekosten belaufen sich auf 31,18 Euro (27,46 Euro für Benzin + 3,72 Euro für Strom). Beim Start aus Rom hinaus im Elektromodus legte ich 51 km zurück, bevor sich der 1,6-Liter-Benziner zuschaltete.
In der Mitte der PHEV-Verbrauchsrangliste
In der Rangliste der realen Verbrauchswerte in der Kategorie der Plug-in-Hybrid-SUV ermöglicht der Verbrauch von 4,45 l/100 km dem Hyundai Santa Fe, sich fast in der Mitte der Rangliste zu platzieren, Und zwar vor dem Hyundai Tucson 1.6 PHEV 4WD AT (4,50 l/100 km - 22,2 km/l), Honda CR-V e:PHEV 2.0l (4,90 l/100 km - 20,4 km/l) und dem Volvo XC60 T6 AWD Plug-in Hybrid (5,20 l/100 km - 19,2 km/l).

Hyundai Santa Fe Plug-in (2024) im Test
Bild von: Motor1.com
Effizienter als der Hyundai haben sich in den letzten Jahren der BYD Seal U DM-i AWD und der Ford Kuga 2.5 Plug-in Hybrid 2WD erwiesen, beide mit einem Verbrauch von 3,80 l/100 km (26,3 km/l), der Jaecoo 7 Super Hybrid (3,45 l/100 km - 28,9 km/l), der Toyota RAV4 Plug-in Hybrid (3,25 l/100 km - 30,7 km/l) und der Volkswagen Tiguan 1.5 TSI eHybrid (3,10 l/100 km - 32,2 km/l).
Qualität, Raum und Komfort zu einem angemessenen Preis
Das getestete Auto war ein Hyundai Santa Fe 1.6 PHEV Automatik 4WD 7 Sitze XClass, das Topmodell, das neben der dritten Reihe klappbarer Sitze serienmäßig 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, Full-LED-Wide-Projection-Scheinwerfer, getönte hintere Scheiben, Ledersitze (vorne elektrisch, beheizt und belüftet), ein digitales 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und eine lange Liste an Fahrassistenzsystemen bietet. In Deutschland heißt das Topmodell "Blackline".

Hyundai Santa Fe Plug-in (2024) im Test
Bild von: Motor1.com
Die Ausstattung mit wichtigen Extras wie dem Calligraphy Pack (beim "Blackline" in Deutschland inklusive) und der matten Earthy Brass-Farbe bringt den Listenpreis in Italien auf 67.050 Euro, in Deutschland sogar auf 69.340 Euro.
Ein beträchtlicher Preis für ein Fahrzeug mit fraglos viel Ausstattung, das sehr viel Platz, höchsten Komfort, interessante Technologien und Ausstattungen, gute Fahreigenschaften, eine überraschende Agilität und ein allgemeines Gefühl hoher wahrgenommener Qualität bietet. In Kurven spürt man jedoch weiterhin das nicht unerhebliche Gewicht von über zwei Tonnen.
Besser häufig aufladen
Im täglichen Gebrauch mit leerer Batterie, die ungünstigste Bedingung für die Effizienz eines jeden Plug-in-Hybrid, steigt der Benzinverbrauch des großen Hyundai, insbesondere in der Stadt und auf der Autobahn. Aber der 47-Liter-Tank gewährleistet eine Reichweite von mindestens 550 km, wobei idealerweise auf außerörtlichen Strecken bei niedriger Geschwindigkeit 1.000 km erreicht werden können.

Mit voller Batterie von 13,8 kWh habe ich im Durchschnitt mindestens 45 km im EV-Modus zurückgelegt, mit Spitzenwerten bis zu 60 km, ausschließlich durch eine sehr verbrauchsorientierte Fahrweise.
Verbrauch mit leerer Batterie
- Mischverkehr städtisch-außerstädtisch: 7,0 l/100 km (14,2 km/l)
667 km theoretische Reichweite - Autobahn: 8,3 l/100 km (12,0 km/l)
564 km theoretische Reichweite - Economy: 4,2 l/100 km (27,0 km/l)
1.269 km theoretische Reichweite
Was der Fahrzeugschein sagt
Hyundai Santa Fe 1.6 PHEV 253CV Aut. 4WD 7 Sitze XClass Antrieb Hybrid (Benzin, 1.598 cm³) Leistung 117,60 kW CO2-Emissionen (WLTP) 38 g/km Leergewicht 2.090 kg Leistungsgewicht 54,319 kW/t Zulassung Euro 6E
(Risp Reg UE 715/2007*2023/443EA)
Daten
Fahrzeug: Hyundai Santa Fe 1.6 PHEV 253CV Aut. 4WD 7 Sitze XClass
Basispreis: 61.750 Euro
Testdatum: 30/05/2025
Wetter (Start/Ziel): Sonnig, 32° / Sonnig, 27°
Kraftstoffpreis: 1,714 Euro/l (Benzin) - 0,27 Euro/kWh (Strom)
Testkilometer: 920
Gesamtkilometer zu Beginn des Tests: 1.029
Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke Rom-Forlì: 71 km/h
Reifen: Kumho Ecsta PS71 - 225/45 R20 105V XL (EU-Label: B, A, 73 dB)
Verbrauch
"Realer" Durchschnitt: 4,45 l/100 km (22,47 km/l)
Bordcomputer: 4,6 l/100 km
An der Zapfsäule: 4,3 l/100 km
Unsere italienischen Kollegen bieten ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse an. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.
Und so ermitteln wir den Verbrauch
Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen, oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.
Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).
Weitere Verbrauchstests:
Tatsächlicher Verbrauch: VW Golf Plug-in-Hybrid (2025)
Tatsächlicher Verbrauch: Dacia Duster Mildhybrid im Test
Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke Rom-Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.
Dabei wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule.
Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.
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