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Mitsubishi bringt Outlander und Eclipse Cross als Taxi

Die umgerüsteten Modelle bieten schlüsselfertige Komplettpakete für Taxi-Unternehmen

Mitsubishi Outlander als Taxi

Bild von: Mitsubishi

Sönke Brederlow Sönke Brederlow

Von: Sönke Brederlow

20. Okt. um 08:36 Uhr

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Mitsubishi baut den Einsatzbereich seiner aktuellen Fahrzeugpalette weiter aus: Mit dem Outlander und dem vollelektrischen Eclipse Cross stehen Taxi-Unternehmen künftig zwei elektrifizierte Modellvarianten zur Verfügung. Die Fahrzeuge verbinden moderne Antriebstechnik mit Komfort und Praxistauglichkeit für den gewerblichen Alltag.

Für die professionelle Taxi-Umrüstung arbeitet der Automobilhersteller mit den Spezialisten Haberl Electronic aus Arnstorf sowie Funkanlagen-Elektronik Heinz Reuss aus Hamburg zusammen. Die Partner verbauen standardisierte, zugelassene Komponenten, um alle rechtlichen Vorgaben und Prüfstandards vollumfänglich zu erfüllen.

Bildergalerie: Mitsubishi Outlander PHEV (2026) im Dauertest, Teil 3

Mitsubishi Outlander PHEV (2026) im Dauertest, Teil 3

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Quelle: Motor1.com Deutschland | F. Grass

Komplette Ausstattung für den sofortigen Einsatz

Das angebotene Taxi-Paket ist so zusammengestellt, dass die Fahrzeuge nach der Übergabe direkt im Betrieb genutzt werden können. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein geeichter Taxameter, ein Taxialarm, ein LED-Dachzeichen sowie eine vollständige Taxi-Folierung, sofern regionale Vorschriften dies erfordern. Darüber hinaus sind sämtliche Prüf- und Nachweisdokumente enthalten, die für Betrieb und Zulassung notwendig sind.

Das Komplettpaket umfasst zudem die Konformitätsbewertung, die regionale Tarifeinstellung sowie die Nachweise nach der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BoKraft) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Für die gesetzlich geforderte, manipulationssichere Dokumentation der Geschäftsvorgänge gemäß der Kassensicherungsverordnung ist eine Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) integriert.

Zwei Antriebskonzepte für unterschiedliche Fahrprofile

Mit den beiden Modellen deckt der Hersteller verschiedene Anforderungsprofile ab. Der Mitsubishi Outlander setzt auf Plug-in-Hybrid-Technologie und ermöglicht im Stadtverkehr rein elektrisches und lokal emissionsfreies Fahren von bis zu 85 Kilometern, ergänzt durch die zusätzliche Reichweite des Verbrennungsmotors für flexiblere Fahrten.

Bildergalerie: Mitsubishi Eclipse Cross (2026) im Test

Mitsubishi Eclipse Cross (2026) im Test

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Quelle: InsideEVs.de

Der vollelektrische Eclipse Cross wendet sich hingegen an Betriebe, die eine rein elektrische Lösung suchen. Das kompakte Elektro-SUV verfügt über eine 87-kWh-Batterie mit einer Reichweite von bis zu 627 Kilometern und unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 150 kW, was planbare Abläufe auch an längeren Einsatztagen erlaubt. Beide Fahrzeuge verfügen über geräumige Innenräume und moderne Fahrerassistenzsysteme für den Komfort von Fahrern und Fahrgästen.

Flexible Paketumfänge und finanzielle Förderung

Für Groß- und Kleinbetriebe stehen unterschiedliche Paketoptionen zur Auswahl. Während Einzel- und Kleinunternehmen vorrangig das schlüsselfertige Komplettpaket nutzen, können größere Taxi-Unternehmen eine Grundausstattung wählen und die Aufschaltung einheitlicher Kassensysteme über autorisierte regionale Partner durchführen lassen.

Neben den Taxi-Umbauten werden für beide Baureihen auch standardisierte Mietwagen-Pakete angeboten. Neben Sonderkonditionen im Rahmen des Groß- und Gewerbekunden-Programms fördert Mitsubishi die Umrüstung direkt: Das Taxi-Paket wird mit 2.000 Euro netto pro Fahrzeug bezuschusst, beim Mietwagen-Paket beträgt der Zuschuss 1.000 Euro netto.

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