Modifizierter Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid (2019) im Test

In 20 oder 30 Jahren wird man den Kopf über diese Autos schütteln. Man wird schmunzeln über diese technische Kuriosität, diese Nicht-Fisch-nicht-Fleisch-Lösung zwischen antediluvianischen Verbrennungskraftmaschinen und normalem Elektroantrieb. Die Rede ist von den Plug-in-Hybriden. Aber heute? Haben Plug-in-Modelle einen Sinn und wenn ja für wen? Wir haben den jüngst modifizierten Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid (PHEV) des Modelljahres 2019 getestet.

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Was ist das für ein Auto und was ist neu?

Die Plug-in-Variante des Outlander wurde schon 2013 in Deutschland eingeführt – damals war er das erste Plug-in-SUV auf dem Markt. Inzwischen gibt es auch andere Modelle, zum Beispiel auf Basis des BMW X5, des Range Rover oder des Volvo XC90. Der Outlander PHEV ist jedoch mit 4,70 Meter Länge deutlich kleiner als diese. Und mit einem Preis von bisher knapp 40.000 Euro war das Auto auch erheblich günstiger. Für die neue Version gilt das noch viel mehr: Es gibt ihn künftig schon ab knapp 30.000 Euro. Sie haben richtig gelesen, das sind 10.000 Euro weniger, und das trotz verbesserter Ausstattung. Und das geht so: Der Staat gewährt den üblichen Plug-in-Bonus von 1.500 Euro, Mitsubishi aber gibt nicht nur die vorgeschriebenen 1.500 Euro hinzu, sondern 6.500 Euro. Hinzu kommt, dass der Listenpreis der Einstiegsversion auf 37.990 Euro gesenkt wurde.

Auch einen verbesserten Antrieb bek...