Mehr Spannung im Blick

Der Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid ist so etwas wie ein Leuchtturm unter seinen Brüdern: Er war nicht nur das erste Plug-in-Hybrid-SUV der Welt, sondern ist auch der meist verkaufte Plug-in-Hybrid in Europa. Seit seinem deutschen Marktstart im Jahr 2014 sind hier immerhin 1.100 Fahrzeuge losgestromert. Das ist nicht schlecht für ein Antriebskonzept, das normalerweise nur dann in der Verkaufsstatistik weit oben steht, wenn man sie verkehrt herum hält. Neben dem Hybriden gibt es den Outlander noch in einer jeweils 150 PS starken Benzin- oder Dieselvariante. Alle wurden jetzt nicht nur optisch kräftig überarbeitet, sondern man hat auch an Geräuschdämmung, Fahrwerk und Lenkung gefeilt.

Drei Motoren für den Antrieb
Bleiben wir beim Plug-in-Auto, dessen neueste Auflage wir schon gefahren sind. Kurz zur Theorie: Wie bisher arbeiten im Verborgenen drei Motoren zusammen. An der Vorderachse sitzen ein Zweiliter-Benziner mit 121 PS sowie ein Elektromotor mit 82 PS. An der Hinterachse arbeitet eine weitere E-Maschine mit ebenfalls 82 PS. Die drei Herzen hat der Hersteller noch einmal in puncto Effizienz und Ansprechverhalten feingeschliffen, der Otto erfüllt nun auch die Euro-6-Norm. Eine mechanische Verbindung zwischen den Antrieben gibt es übrigens nicht. Dank einer Elektronik können die Motoren aber zusammen einen Allradantrieb bilden, der sich auf Tastendruck wie bei einem richtigen Allradler sperren lässt. Der für die E-Motoren benötigte Strom wird einem 12-kWh-Lithium-Ionen-...