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Für eine persönlichere Erfahrung

Benimar Tessoro Storm Line: Dieser Camper fällt auf

Storm Line bringt einen wilden Look, T443 einen kompakten Querbett-Grundriss

Benimar Tessoro Storm Line (2026)
Bild von: Eura Mobil

Benimar macht den Tessoro deutlich auffälliger. Hinter der neuen Storm Line steckt bekannte Technik, mit dem T443 kommt aber auch ein neuer 6,99-Meter-Grundriss. Wohnmobile müssen schließlich nicht immer weiß mit ein paar grauen Streifen sein. Benimar zeigt mit der neuen Storm Line, dass es auch deutlich auffälliger geht.

Ein graues Fahrerhaus, schwarze 16-Zoll-Alufelgen und eine ziemlich wilde blau-violette Grafik machen aus dem Tessoro einen Teilintegrierten, der auf dem Stellplatz kaum untergehen dürfte. Sondermodelle sind schließlich ein bewährter Weg, um bekannten Baureihen neue Aufmerksamkeit zu verschaffen – der Weinsberg CaraCompact Edition Pepper macht es seit Jahren erfolgreich vor.

Bildergalerie: Benimar Tessoro Storm Line (2026)

Bei Benimar ist die Storm Line jedoch kein eigenständiges Modell, sondern ein Paket für die auf Ford basierenden Tessoro-Teilintegrierten. Neben dem grauen Fahrerhaus und grauen Paneelen gehören ein markanter Raptor-Grill, eigene Schürzen und die exklusive Außendekoration dazu. Das Ergebnis wirkt jedenfalls deutlich weniger nach klassischem weißen Wohnmobil.

Ganz umsonst gibt es die Show allerdings nicht. Benimar verlangt für das Storm-Line-Paket 1.990 Euro, einen kleinen Haken gibt es aber noch: Bestellbar ist es ausschließlich zusammen mit dem Northautokapp-Paket. Wer nur die auffällige Optik möchte, kann die Storm Line also nicht einzeln ankreuzen. Das Northautokapp-Paket kostet weitere 9.990 Euro und bringt unter anderem 165 PS, Automatikgetriebe und mehr Wintertauglichkeit mit.

Benimar Tessoro Storm Line (2026)
Benimar Tessoro Storm Line (2026)
Benimar Tessoro Storm Line (2026)
Bilder von: Eura Mobil
Bilder von: Eura Mobil

Die eigentliche Neuheit steckt allerdings im Grundriss. Denn mit dem Tessoro T443 bringt Benimar gleichzeitig eine neue Variante der Baureihe. Der Teilintegrierte misst 6,99 Meter und setzt auf ein Querbett im Heck. Damit verzichtet Benimar auf die derzeit fast obligatorischen Längseinzelbetten und gewinnt einige wertvolle Zentimeter für den Wohnraum.

Das Querbett misst 1,98 x 1,40 Meter. Vorne entsteht dadurch eine recht großzügige Sitzgruppe mit L-förmiger Bank, zusätzlicher Längsbank und drehbaren Fahrerhaussitzen. Darüber hängt ein elektrisches Hubbett. Küche, Bad und Kleiderschrank verteilen sich auf den Mittelteil, während unter dem Querbett eine große Heckgarage bleibt. Deren Öffnung wächst beim T443 auf bis zu 1,32 Meter bei 100 Zentimetern Länge.

Benimar Tessoro Storm Line (2026)
Bilder von: Eura Mobil
Benimar Tessoro T443 (2026)
Bilder von: Eura Mobil

Ein bisschen klassische Modellpflege gibt es ebenfalls. Benimar verwendet neue PET-Profile in den Außenpaneelen, die das Fahrzeuggewicht um 20 bis 25 Kilogramm reduzieren sollen. Dazu kommen ein neuer Außenduschanschluss und ein überarbeitetes Hubbett. Unter diesem steigt die Innenhöhe von bisher 1,88 auf 1,91 Meter.

Unterm Strich ist die Storm Line also vor allem eines: ein ziemlich auffälliges Kleid für den bekannten Tessoro. Der T443 liefert dazu zumindest einen wirklich neuen Grundriss. Wer das volle Programm mit Storm Line, Northautokapp und Pack Plus will, zahlt satte 14.775 Euro Aufpreis. Live zu sehen ist die Kombination auf dem Caravan Salon Düsseldorf vom 28. August bis 6. September 2026.

Benimar Tessoro Storm Line (2026)
Bild von: Eura Mobil

Dort trifft der Spanier auf reichlich neue Konkurrenz. Die Etrusco Vans kombinieren ebenfalls kompakte Abmessungen mit Hubbett, während die neuen Forster Teilintegrierten sowie Corigon Pure, Slim und Advanced weitere Alternativen liefern. Einen kleinen Vorteil hat der Benimar zumindest schon auf den ersten Blick: Zwischen all den weißen Teilintegrierten dürfte man seinen Tessoro auf dem Stellplatz ziemlich schnell wiederfinden.