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Für eine persönlichere Erfahrung

Offiziell: So sieht der neue Hyundai Tucson aus

Das Nachfolgemodell des beliebten SUV setzt ab 2027 auf markante Ecken und Kanten

Hyundai Tucson (2027)
Bild von: Hyundai

Hyundai hat sich angewöhnt, das Design eines Modells beim Generationswechsel komplett umzukrempeln. Und der Tucson ist keine Ausnahme. Die Neuauflage des beliebten SUV wirkt, als wäre er mit dem Lineal für ein Robocop-Remake entworfen worden: Viele Kanten sorgen für eine kantige, fast kastenförmige Optik. Sie erinnert auch ein wenig an die Elektro-SUVs der Schwestermarke Kia.

Als getarnte Prototypen des neuen Tucson gesichtet wurden, wirkten die Erlkönige größer als die auslaufende Generation. Hyundai bestätigt diesen Eindruck nun und gibt an, die Karosserie um 60 Millimeter auf 4,70 Meter gestreckt zu haben. Die Hälfte dieses Zuwachses entfällt auf den Radstand, der nun 2.785 Millimeter misst.

Bildergalerie: Hyundai Tucson (2027)

Der Tucson der nächsten Generation ist außerdem 40 Millimeter breiter und kommt nun auf 1.905 Millimeter, was im Innenraum noch mehr Platz schaffen soll. Dass es sich um ein größeres Fahrzeug handelt, erkennt man leicht an den großzügiger dimensionierten hinteren Seitenfenstern. Zudem wird das Einsteigen erleichtert, weil sich die hinteren Türen nun um 10 Grad weiter öffnen lassen auf insgesamt 83 Grad.

Neuer Tucson wächst in allen Dimensionen

Mit einer Höhe von 1.685 Millimetern ist der überarbeitete Tucson 20 Millimeter höher als sein Vorgänger und bietet im Fond 29 Millimeter mehr Kopffreiheit als das bisherige Modell. An Front und Heck prangt zudem ein beleuchtetes H-Motiv, wodurch Scheinwerfer und Rückleuchten beinahe austauschbar wirken.

Da wir bereits mehrfach den Innenraum erwähnt haben, überrascht es kaum, dass Hyundai auch das Cockpit komplett neu gestaltet hat, um das neue Infotainmentsystem Pleos zu integrieren. Zwar nennt der Hersteller die Größe des Touchscreens nicht, wahrscheinlich handelt es sich aber eher um die 17-Zoll-Version aus dem Grandeur als um die neue Elantra-Lösung mit 14,6 Zoll. So oder so gibt es unter dem großen Display weiterhin eine Reihe physischer Bedienelemente – und das ist eine gute Nachricht.

2027 Hyundai Tucson

Innenraum des 2027 Hyundai Tucson

Bild von: Hyundai

Bildschirme und Tasten

Obwohl wir in einer Zeit des Kostendrucks leben, hat Hyundai das Kombiinstrument zum Glück nicht eingespart. Das schlanke Display sitzt oben auf dem Armaturenbrett direkt im Sichtfeld des Fahrers und erinnert an die Layouts der beiden anderen bereits erwähnten Modelle. Ein wenig erinnert diese Lösung an eine abgespeckte Version des BMW-Neue-Klasse-Cockpits.

Vermutlich könnten die meisten, wenn nicht sogar alle künftigen Fahrzeuge von Hyundai mit dem neuen Betriebssystem ein ähnliches Konzept erhalten. Von perforierten Sitzbezügen und Holzdekor über eine angenehme Ambientebeleuchtung bis hin zu genau der richtigen Menge konventioneller Bedienelemente wirkt der Innenraum des neuen Tucson wie ein durchaus angenehmer Ort.

<p><em>2027 Hyundai Tucson</em></p>

2027 Hyundai Tucson

Bild von: Hyundai

Da es sich zunächst nur um die Design-Enthüllung handelt, nennt Hyundai abgesehen von den Abmessungen noch keine technischen Daten. Mehr zum neuen Tucson dürfte im Laufe dieses Jahres bekannt werden, wenn er demnächst in Südkorea auf den Markt kommt. Der Rest der Welt dürfte dann voraussichtlich 2027 folgen.

Der bisherige Tucson beginnt in Deutschland bei 36.490 Euro. Motorenseitig gibt es Benziner mit 150 und 180 PS sowie einen Diesel mit 136 PS. Zudem einen Vollhybrid mit 239 PS Systemleistung, der Plug-in-Hybrid bietet insgesamt 288 PS. Manuelle Getriebe dürfte es künftig nicht mehr geben, ob der Diesel eine Zukunft hat, ist ungewiss. Eine sportlich angehauchte N-Line gilt hingegen als wahrscheinlich.

Der neue Tucson wirkt deutlich erwachsener und gilt eigentlich nicht mehr als Kompakt-SUV. Hyundais sogenannte Designsprache "Art of Steel" sorgt für einen mutigen Auftritt, der mit dem Vorgänger nur wenig gemeinsam hat. Wer lieber auf das Kia-Schwestermodell warten möchte: Der Sportage der nächsten Generation kommt im kommenden Jahr auf den Markt und wird ebenfalls umfassend neu gestaltet.