Der Kia Sportage (Modelljahr 2019) im Test

Schon seit dem Jahr 1993 gibt es den Kia Sportage, in Deutschland ist er seit 1994 erhältlich. Damit gehört er zu den ersten Kompakt-SUVs, die weltweit angeboten wurden. Er ist das meistverkaufte Modell von Kia – mittlerweile konnten die Koreaner weltweit mehr als fünf Millionen Exemplare absetzen.

 
Die aktuelle vierte Generation kam 2014 auf den Markt und machte das SUV, das bereits einen ganz annehmlichen Fahrkomfort bot, auch optisch ansprechend. Zum August 2018 bekommt der Sportage nun eine gründliche Überarbeitung in Sachen Design, Assistenzsysteme und Motoren. Ich konnte bereits zwei Modelle fahren: Den neuen Diesel-Mildhybrid und das Modell mit dem Einstiegsdiesel.

Diesel-Mildhybridsystem auf 48-Volt-Basis


Womit wir auch schon bei einer der interessantesten Neuerungen wären, denn als erster Kia und als eines der ersten SUVs ist er jetzt mit einem Diesel-Mildhybridsystem auf 48-Volt-Basis erhältlich. Der 2.0 CRDI EcoDynamics+ leistet 185 PS und hat ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter. Der Dieselmotor wird von einem Elektroantrieb unterstützt. Dieser erlaubt dank einer 48-Volt-Batterie und einem 12 kW starken Startergenerator das Abschalten des Verbrenners während der Fahrt, zum Beispiel beim Ausrollen, Bergabfahren oder Bremsen. Dann wandelt der Generator die gewonnene Energie in Strom um, der in der 48-Volt-Batterie gespeichert wird.

 
Bei starker Beschleunigung stellt das System zusätzliches Drehmoment zur Verfügung, während es beim sanften Beschleunigen dem D...