Eine Frage des Designs

Zwei hochwichtige Fragen zum neuen Sportage konnte Kia bei der Präsentation des neuen Modells selbst nicht beantworten. Erstens, wie das Auto ausgesprochen wird – firmenintern geläufig ist sowohl die englische wie die französische Version, also ,Sportedsch" und ,Sportahsch". Und zweitens, ob der Wagen so gut fährt, wie er aussieht (das sagen die Kia-Designer) oder so gut aussieht, wie er fährt (wie die Kia-Techniker sagen).

Exakt so lang wie der neue Tiguan
Am 30. Januar 2016 jedenfalls startet die vierte Generation des koreanischen Kompakt-SUVs. Mit 4,48 Meter ist sie exakt so lang wie die neue Version des Klassenbestsellers Tiguan. Die Optik ist gewagter als beim VW-Modell und auch beim alten Sportage, und sie polarisiert – vor allem mit den auffälligen vier LED-Einheiten der Nebelscheinwerfer. Mir persönlich gefallen die ,Ice Cubes", aber es kann gut sein, dass das keine Mehrheitsmeinung ist. Wer sie nicht mag, kann sie abwählen, denn die vier Spots sind nur bei der sportlichen ,GT-Line"-Ausstattung an Bord, alle anderen Versionen haben konventionelle Nebellampen.

Der neue Turbobenziner ist eine Enttäuschung
Und wie fährt er? Hier richtet sich der Blick zuerst auf den völlig neuen Motor. Mit dem 177 PS starken 1.6 T-GDI bringt Kia den zweiten Turbobenziner – nach dem 1.0 T-GDI – und geht damit den nächsten Schritt zur Elimination der meist spaßarmen Saugbenziner, die derzeit noch so manche asiatische Modellpalette verunzieren. Doch während uns der kleine Turbobenziner im...