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Tatsächlicher Verbrauch: Mazda CX-5 Skyactiv-G 141 (2026) im Test
Wie viel Sprit braucht das neue Japan-SUV mit dem 141 PS starken Mildhybrid-Benziner?

Bild von: Motor1.com

Von: Fabio Gemelli
Übersetzt von: Stefan Leichsenring
19. Aug. um 07:00 Uhr
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Der Mazda CX-5 wurde erst vor Kurzem überarbeitet und legt in der dritten Generation bei Abmessungen, Design und Ausstattung zu. Der 2,5-Liter-Mildhybrid-Benziner wird jedoch weiter angeboten. Wir haben das japanische Kompakt-SUV in unseren neuen Verbrauchstest geschickt.
Auf unserer 360 Kilometer langen Standard-Teststrecke von Rom nach Forlì erzielte der Mazda CX-5 Skyactiv-G 141 mit 141 PS einen Durchschnittsverbrauch von 5,95 Liter/100 km. Für den Kraftstoff fielen Kosten von 40,93 Euro an.
- Mazda CX-5 (2026): Die Testdaten
- Mazda CX-5 (2026): Der Verbrauch
- Mazda CX-5 (2026): Verbrauch der Konkurrenten
- Mazda CX-5 (2026): Fahreindruck
Mazda CX-5 (2026): Die Testdaten
Ausstattung Mazda CX-5 e-Skyactiv G 141 PS AWD Homura Basispreis in Italien 48.300 Euro Testdatum 30. Juni 2026 Wetter (Start/Ziel) Klar, 39 Grad / klar, 32 Grad Kraftstoffpreis
1,891 Euro/Liter (Benzin)
Durchschnittsgeschwindigkeit Rom - Forlì 82 km/h Reifen Bridgestone Alenza 001
225/55 R19 99V MA
(EU-Label: B, A, 70 dB)
Mazda CX-5 (2026): Der Verbrauch
Im Alltag lag der Verbrauch des Mazda CX-5 leicht über dem Segmentdurchschnitt, zumindest unter den kompakten Benzin-SUVs. Vor allem auf der (italienischen) Autobahn fiel er vergleichsweise hoch aus.

Bild von: Mazda
In der Stadt bliebt die Effizienz im Klassenschnitt, auf Landstraßen war sie etwas besser, ohne Rekordwerte zu erreichen. Der 58-Liter-Benzintank sorgt für eine durchschnittliche Reichweite von mehr als 700 km; über 1.000 km sind auf idealen außerstädtischen Strecken möglich.
Mazda CX-5 (2026): Der reale Verbrauch
Strecke Verbrauch und theoretische Reichweite
- Mischbetrieb (Stadt und über Land)
6,5 Liter/100 km
887 km theoretische Reichweite (italienische) Autobahn
- 8,2 Liter/100 km
701 km theoretische Reichweite
Spritspartest
- 5,0 Liter/100 km
1.160 km theoretische Reichweite
Bordcomputer-Anzeige 6,0 Liter/100 km An der Zapfsäule bestimmter Verbrauch 5,9 Liter/100 km Mittel aus diesen Werten 5,95 Liter/100 km
Mazda CX-5 (2026): Technische Daten
- Antrieb: Mildhybrid (Benzin, 2.488 cm³)
- Leistung: 141 PS
- CO2-Emissionen (WLTP): 169 g/km
- Leergewicht: 1.711 kg
- Abgasnorm: Euro 6E-BIS
Mazda CX-5 (2026): Wie hoch sind die Benzinkosten?
Kosten Reale Kosten (Rom-Forlì) 40,93 Euro Monatliche Kosten (800 km pro Monat) 90,96 Euro Reichweite mit 20 Euro 176 km Reichweite mit einer Tankfüllung 975 km
Mazda CX-5 (2026): Verbrauch der Konkurrenten
Mit den genannten Ergebnissen landet der neue Mazda CX-5 im unteren Bereich des Rankings unserer Testergebnisse. Er schneidet lediglich besser ab als der schon etwas ältere und kompaktere Fiat 500X Cross 1.3 T4 150 PS DDCT FWD (6,00 Liter/100 km), der Jeep Renegade 1.0 T3 120 PS MT 4x2 (6,30 Liter) und der sportliche Cupra Formentor VZ 2.0 TSI 310 PS 4Drive DSG (6,60 Liter).

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Quelle: Mazda
Zu den von mir getesteten Kompakt-SUVs mit Benziner, die sparsamer sind als der Mazda, gehören der Alfa Romeo Tonale 1.5 Hybrid 160 TCT (5,00 Liter), der Dacia Bigster mild hybrid 130 4x4 (4,75 Liter), der Jeep Compass e-Hybrid (4,65 Liter) und der Opel Grandland Hybrid 145 PS EDCT (4,60 Liter).
Wir haben ein stets aktualisiertes Ranking der Verbrauchstest-Ergebnisse. Das Ganze ist in italienischer Sprache, aber wir denken, Sie finden sich zurecht.
Mazda CX-5 (2026): Was mir gefallen hat – und was nicht
Bei dem Testwagen handelte es sich um einen italienischen Mazda CX-5 e-Skyactiv G 141 PS AWD Homura, also die Topversion der Baureihe. Serienmäßig an Bord sind neben Allradantrieb und Sechsgang-Automatik auch 19-Zoll-Leichtmetallräder, Matrix-LED-Scheinwerfer, eine elektrisch betätigte Heckklappe, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Ledersitze (vorn auch belüftet) sowie ein zentrales 15,6-Zoll-Farbdisplay.

Bild von: Mazda
Mit einigen aufpreispflichtigen Extras wie Metallic-Lackierung und Panorama-Schiebedach steigt der italienische Listenpreis auf 50.750 Euro.
Was mir gefällt Was mir nicht gefällt Hoher Reisekomfort Es fehlt etwas an Sportlichkeit Sehr gute und umfangreiche Ausstattung Verbesserungswürdiger Verbrauch Angenehmes Fahrverhalten und ausgewogene Abstimmung Klimabedienung per Touchscreen Hohe wahrgenommene Materialqualität
Meiner Ansicht nach passt der Preis gut zu dem, was dieses japanische SUV bietet: eine hochwertige Verarbeitung, fast schon luxuriöse Oberflächen, einen hohen Reisekomfort und ein angenehmes Fahrerlebnis. Besonders gefallen haben mir auch die ausgewogene Fahrwerksabstimmung, die spontan und zuverlässig ansprechenden Bremsen, das großzügig dimensionierte zentrale Infotainment-Display und die sehr umfangreiche Ausstattung, die praktisch keine Wünsche offenlässt.
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Und so ermitteln wir den Verbrauch
Wenn Sie eine Freundin oder einen Freund nach dem Verbrauch seines Autos fragen, wird Ihnen wahrscheinlich ein Wert genannt, der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erhebt. Vielleicht wurde der Wert vom Bordcomputer abgelesen oder die Tankrechnungen wurden aufbewahrt und daraus ein Verbrauch errechnet.
Ähnlich ermitteln wir unseren Testverbrauch: Er ergibt sich als Mittel aus Bordcomputer-Wert und dem an der Tankstelle ermittelten Verbrauch. Die Testautos werden stets von Fabio Gemelli von Motor1.com Italien gefahren. Der Journalist fährt häufig fürs Wochenende von der Redaktion in Rom in seine Heimat Forlì (in der Emilia-Romagna).
Dabei bewegt er die Autos bewusst sparsam: Er bleibt knapp unter der Höchstgeschwindigkeit (auf der italienischen Autobahn: 130 km/h), vermeidet abruptes Beschleunigen und Bremsen und fährt vorausschauend. Die Teststrecke von Rom nach Forlì ist etwa 360 Kilometer lang und umfasst 65 Prozent Superstrada (autobahnähnliche Schnellstraße, Tempolimit zwischen 90 und 110 km/h), 25 Prozent Autostrada (Autobahn, Tempolimit 130 km/h), fünf Prozent Strada Statale (Bundesstraße, Tempolimit 90 km/h) und fünf Prozent Stadtverkehr.
Auf der Route wird der Apennin überquert, die Strecke enthält also durchaus auch Steigungen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 70 bis 80 km/h. Am Ende der Strecke notiert unser Tester die Bordcomputer-Anzeige und berechnet (bei Autos mit Verbrennungsmotor) den Verbrauch an der Zapfsäule. Dabei wird "von voll bis voll" gemessen, wobei voll bedeutet: Das Tanken wird beim ersten Klick der Zapfpistole beendet. Dann berechnet Fabio den Mittelwert.
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