Sieht ziemlich normal aus für einen Elektro-Crossover

Erst gestern zeigten wir Ihnen die ersten Erlkönigbilder des nahezu ungetarnten Mercedes GLA 2020. Nun können wir auch seinen vollelektrischen Counterpart näher ins Visier nehmen. Dieser hört, soweit es uns bekannt ist, auf den Namen EQA und wurde soeben bei Testfahrten in Skandinavien erwischt.

Der elektrische Kompakt-Hochsitz soll wohl wie der herkömmlich angetriebene GLA auf der MFA II-Plattform aufbauen. Das würde dann auch die optischen Ähnlichkeiten der beiden Modelle erklären. Seien es die kurzen Überhänge oder die leicht abfallende Dachlinie - die beiden Modelle sehen sich wirklich sehr ähnlich. Nichtsdestotrotz dürfte das Elektroauto im Serienzustand an eigenen Leuchteneinheiten und anderen kleineren Ausstattungsdetails zu erkennen sein.

Unter dem Blech sieht die Sache aber natürlich komplett anders aus. Der neue Mercedes GLA wird aller Voraussicht nach mit einer Reihe aufgeladener Benzin- und Dieselmotoren an den Start gehen. Der EQA hingegen wird einen rein elektrischen Antriebsstrang nutzen, der für eine maximale Reichweite von gut 480 Kilometer sorgen soll. Viel mehr wissen wir zum aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht, außer dass es natürlich diverse Modellvarianten mit unterschiedlichen Leistungsstufen und Reichweiten geben soll. Ein Allradmodell ist ebenfalls vorstellbar.

Mercedes plant, bis 2025 zehn vollelektrische Modelle auf den Markt zu bringen. Der EQA ist eines von diversen neuen E-Autos, die der Stuttgarter Hersteller bereits in den nächsten 12 bis 24 Monaten auf die Straße stellen will. Dazu zählen auch der EQB und der EQS. Letzerer wird als das neue Elektro-Flaggschiff der Marke gesehen.

Fotos: Automedia

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