Nur die Räder sind noch unverhältnismäßig groß

Uns trennen nur noch gut 48 Stunden von der offiziellen Weltpremiere der zweiten Generation des Mercedes GLA. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, haben die Schwaben nun ein neues Teaserbild veröffentlicht. Darauf sehen wir bereits viel vom Design. Der neue GLA scheint Elemente des bisherigen Modells mit Anleihen bei der aktuellen B-Klasse zu mischen. Insgesamt wirkt der GLA aber deutlich harmonischer als sein Vorgänger. Was bei der Skizze auffällt, sind die überproportionierten Räder in Offroad-Optik. In der Realität dürften sie nicht so riesig ausfallen, wenngleich es sogar für die B-Klasse bis zu 19 Zoll große Felgen gibt.

Mercedes hat bereits einige vorläufige technische Spezifikationen mitgeteilt. So wird der neue GLA rund 10 Zentimeter höher sein wird als das bisherige Modell, um ihm eine größere SUV-Note zu verleihen. Es wird auch 15 Millimeter kürzer sein, aber das wird die Beinfreiheit nicht beeinträchtigen, da Mercedes sagt, dass die Kabine dank eines verlängerten Radstandes sogar geräumiger sein wird als vorher. Wir erwarten auch, dass der Kofferraum großzügiger ausfällt als zuvor, während Fahrer und Beifahrer mehr Kopffreiheit erhalten.

Bildergalerie: 2020 Mercedes-Benz GLA Teaser

Ein Teaser-Video enthüllt, dass es mehrere Möglichkeiten geben wird, die Rücksitzbank zu konfigurieren, indem man die Sitze nach vorne und hinten verschiebt und sie dank des 40/20/40-Layouts nach unten klappt. Das Cockpit wird stark von der A-Klasse und dem anderen neuen Kompakt-SUV des Unternehmens, dem GLB, abgeleitet sein. Im Gegensatz zu letzterem wird der GLA ausschließlich mit fünf Sitzplätzen angeboten.

Mercedes wird die Weltpremiere seines neuen GLA exklusiv online ausrichten. Wenn Sie also das kompakte SUV in natura sehen wollen, müssen Sie wahrscheinlich bis zum Genfer Autosalon 2020 im März warten. Es wird erwartet, dass der GLA AMG 35 und 45/45 S irgendwann im nächsten Jahr eintreffen, zudem wird auch der Plug-in-Hybrid GLA 250 e voraussichtlich nach dem A250 e und B250 e erstmals zum Einsatz kommen.