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Skoda lässt Auto-Zubehör jetzt einfach selbst drucken

Vom Becherhalter bis zum Organizer: Skoda bietet praktische 3D-Druckvorlagen für zu Hause an

Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker

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Fabian Grass Fabian Grass

Von: Fabian Grass

25. Sep. um 13:00 Uhr

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Wer kennt es nicht? Im Auto fehlt genau dort ein Haken, wo man dringend einen gebrauchen könnte. Die Ablage ist zu groß, der Becherhalter zu klein oder irgendein unscheinbares Kunststoffteil geht kaputt. Wer einen 3D-Drucker besitzt, hat in solchen Fällen einen ziemlich großen Vorteil: Statt lange nach einer Lösung zu suchen, druckt man sie einfach selbst.

Das ist tatsächlich keine graue Theorie. Für unseren Dacia Spring habe ich beispielsweise einen Einsatz für die ziemlich rudimentäre Mittelkonsole samt Becherhalter gedruckt. Beim Opel Insignia musste eine gebrochene Halterung für das Kofferraumrollo ersetzt werden. Und nachdem ich das Gehäuse unseres Garagentorantriebs versehentlich mit einem Besen von der Wand geschlagen hatte, kam auch dafür der Ersatz aus dem Drucker.

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Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker

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Quelle: Skoda

Bei Skoda scheint man ähnlich zu denken. Der tschechische Hersteller besitzt mittlerweile einen eigenen Account auf der 3D-Druck-Plattform Printables und stellt dort Dateien zum Download bereit. Angefangen hatte das Projekt unter anderem mit druckbaren Modellen von Skoda-Fahrzeugen, inzwischen wird die Sache allerdings deutlich praktischer.

Passend zu den neuen Modellen Epiq und Peaq sind mittlerweile verschiedene Dateien hinzugekommen, mit denen Besitzer kleine Helfer selbst herstellen können. Solche Lösungen passen natürlich ziemlich gut zur "Simply Clever"-Idee der Marke. Was ab Werk nicht vorhanden ist oder den eigenen Vorstellungen nicht ganz entspricht, lässt sich zu Hause ergänzen.

Bilder von: Skoda

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Statt ein fertiges Zubehörteil zu bestellen, landet lediglich die passende Datei auf dem Rechner und anschließend auf dem 3D-Drucker. Material und Farbe kann man dabei selbst bestimmen. Dass Skoda ausgerechnet auf Printables aktiv ist, kommt nicht ganz von ungefähr.

Hinter der Plattform steckt mit Prusa Research ebenfalls ein tschechisches Unternehmen. Wer zunächst klein anfangen möchte, kann sich dort gleich einen ganzen Skoda-Fuhrpark für die Vitrine drucken. In der offiziellen Sammlung stehen mittlerweile 16 Modelle zur Auswahl.

Bilder von: Skoda

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Darunter finden sich Octavia und Octavia Combi, Superb und Superb Combi, Fabia, Scala und Kodiaq. Dazu kommen verschiedene Enyaq-Versionen, der Elroq, der Fabia RS Rally2 sowie der legendäre 130 RS. Auch die beiden neuen Elektroautos Epiq und Peaq sind dabei. Beim eigenen Fuhrpark für die Vitrine bleibt es allerdings nicht.

Skoda hat auf Printables mittlerweile sogar verschiedene Lifestyle-Produkte gesammelt. Wer möchte, kann sich beispielsweise Skoda-Schlüsselanhänger oder Einkaufswagenchips für den Schlüsselbund drucken. Dazu kommen verschiedene Wanddekorationen sowie, falls das Auto allein noch nicht genug Markenbekenntnis ist, Ohrringe und Ansteckpins.

Skoda-Zubehör und Modelle aus dem 3D-Drucker

Bilder von: Skoda

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Wer es besonders markentreu mag, kann mittlerweile sogar beim Kunststoff auf Skoda setzen. Prusa und Skoda haben gemeinsam Filamente in passenden Grüntönen aufgelegt. Damit muss der selbst gedruckte Helfer zumindest farblich nicht mehr nach improvisierter Bastellösung aussehen.

Für uns wird die Sache aber an einem anderen Punkt richtig spannend. Denn warum beim Becherhalter oder Organizer aufhören? Gerade kleine Kunststoffteile im Auto sind wie gemacht für den 3D-Druck. Meine gebrochene Halterung des Kofferraumrollos im Insignia war genau so ein Fall: kleines Teil, große Wirkung und problemlos zu Hause zu ersetzen.

Bilder von: Skoda

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Dass die Idee gar nicht so weit hergeholt ist, zeigt ausgerechnet Printables selbst. Dort bietet ein Nutzer bereits einen kleinen Rastzapfen für die Kofferraumabdeckung eines Skoda Octavia zum Download an. Kein spektakuläres Bauteil, aber genau die Sorte Kunststoffteil, wegen der man sich ziemlich ärgert, wenn sie abbricht – und für die ein kompletter Werkstatt- oder Ersatzteilbesuch irgendwie übertrieben wirkt.

Skoda selbst beschränkt sich bei seinen Downloads bislang auf Modellautos, Lifestyle-Produkte und Zubehör. Aber vielleicht ist der Weg vom selbst gedruckten Becherhalter zum offiziellen Ersatzteil gar nicht mehr so weit. Die passende Plattform wäre jedenfalls schon da. Jetzt müsste Skoda eigentlich nur noch anfangen, auch die kleinen Dinge anzubieten, die im Auto irgendwann tatsächlich kaputtgehen.

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