Audi A8 (2017) im Test

Autos wie der neue Audi A8 sind anders, ganz anders. Das ist mir beim Testen der Oberklasselimousine klar geworden. Wie andere Autos haben sie natürlich einen Motor, ein Getriebe, ein Fahrwerk und so weiter. Aber diese Details sind gar nicht mehr so wichtig. Und im A8 kann man schon hier und da erahnen, wie ein Auto der Zukunft aussehen könnte. Und ich rede nicht nur vom autonomen Fahren.

Esstisch mit futuristischem Touch
Schon die Pressekonferenz hat einen futuristischen Touch: Auf den Tisch vor mir werden virtuelle Tasten projiziert, und damit legt die versammelte Journaille die Reihenfolge der Themen selbst fest. Auch die Speisen beim nachfolgenden Abendessen werden so gewählt. Nur ein PR-Mätzchen? Sicher, aber auch ein Vorgeschmack auf den A8. Denn das Ingolstädter Schiff ist sehr, sehr technoid. Alles zu beschreiben, was technisch neu ist an dem Wagen, wäre erstens Größenwahn und zweitens würde es nach ein paar Seiten langweilen. Also, beginnen wir mit den ersten Kilometern, die ich in dem Neuling zurücklege.

Motorleistung? Ausreichend!
Ich steige in einen A8 3.0 TDI und fahre los. Über den V6-Diesel muss man nicht viele Worte machen. Dass er 286 PS und 600 Newtonmeter hat, gerät zur Nebensache. Er bietet weit, weit mehr Power, als ich auf den ebenen Strecken rund um Valencia brauche. Ich finde auch keinen einzigen Porsche, mit dem ich mich messen könnte. Was die leidige Stickoxid-Frage betrifft, so sieht der Diesel-A8 zumindest auf dem Papier gut aus: Die Abgasreinigu...