Test Audi A5 Sportback g-tron

Ich will nicht undiplomatisch klingen, aber derzeit ist es wirklich schwer, ein deutsches Premiumauto zu fahren, ohne sich vorzukommen wie der unmoralischste Mensch der Welt. „Oh, du fährst einen Diesel aus dem XY-Konzern (hier bitte charakterlosen deutschen Autoriesen Ihrer Wahl einfügen). Du willst mich also frühzeitig ins Grab bringen und hasst Affen ...“ Entschuldigen Sie bitte den drastischen Einstieg, aber wer sich derzeit durch die heimische Presselandschaft kämpft, weiß: Ich übertreibe nicht. Zumindest nicht arg. Doch lassen Sie sich sagen: Rettung naht. Es gibt sie wirklich, die Alternativen bei denen auch Ihr lokaler Grünen-Abgeordneter den Daumen hebt. Und zwar ganz ohne Kabelsalat und Reichweitenfrust. Die Lösung, zumindest, wenn es nach dem VW-Konzern geht: Erdgas! Auch Audi hat mittlerweile drei Modelle im Angebot, die mit CNG fahren. Wir haben zur Rettung der Umwelt den A5 Sportback g-tron auserkoren und ihn durch den knallharten Alltagstest gescheucht. Lohnt sich die Gas-Alternative wirklich oder ist man mit vergleichbaren Diesel-/Benziner-A5s am Ende doch wieder besser dran?

Was haben wir hier eigentlich?
Dafür sollten wir erst einmal untersuchen, mit was wir es hier überhaupt zu tun haben. Unser A5 Sportback g-tron hat einen 2,0-Liter-TFSI-Benziner mit 170 PS und 270 Newtonmeter Drehmoment. In diesem Fall kombiniert mit einer Siebengang-Doppelkupplung (Serie ist ein manuelles Sechsgang-Getriebe). Er spurtet in 8,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Hö...