Maserati lässt andere Seiden aufziehen

Historie und Tradition verbinden, Männerbekleidung und Automobile passen sowieso irgendwie immer gut zusammen und spontan müssen wir an den Geländewagen Ford Explorer denken, den es mal in einer Eddie-Bauer-Ausstattung zu kaufen gab. Und wenn sich Auto- und Modemarken nicht auf US-amerikanischem, sondern auf italienischem Boden verbinden? Dann handelt es sich bei den Protagonisten um Sportwagenhersteller und Luxus-Herrenausstatter mit sie so emotionsgeschwängerten Namen wie Maserati und Ermenegildo Zegna.

Historie verbindet
Die beiden Firmen sind italienische Urgesteine auf ihren Fachgebieten und jeweils über 100 Jahre alt. Bei ersten Treffen im März 2013 entschied man sich dann, diese identischen Historien zu verbinden. Es entstand eine auf 100 Exemplare limitierte Sonderedition des Maserati Quattroporte mit Interieur-Details von Zegna. Und wie das in der freien Marktwirtschaft so ist, erhalten Konzepte, die Erfolg versprechen, eine Chance außerhalb von begrenzten Stückzahlen. So konnte die ehemalige Quattroporte-Exklusiv-Kooperation zu einem festen Bestandteil des aktuellen Maserati-Modellliftings werden. Wir waren bereits jetzt mit dem Ghibli und dem Quattroporte unterwegs, die nicht nur mit einer neuen Innenausstattung für das Modelljahr 2016 frisch gemacht wurden.

Raupen-Ausscheidungen im Auto
Es mag verrückt klingen, aber der letzte Luxus-Schrei bei Herrenmode wird aus einer Ausscheidung einer bestimmten Raupenart hergestellt. Die Rede ist von feinster Seide. Aus dies...