Home
Skoda
Tests
Skoda Peaq 90 im Test: Großes E-SUV mit sieben Sitzen
Der 4,87 Meter lange Peaq bietet viel Platz, bis zu 642 km Reichweite und 210 kW (286 PS) – doch nicht alles überzeugt.

Bild von: Skoda
Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
21. Sep. um 08:11 Uhr
Als bevorzugte Quelle Motor1.com auf Google hinzufügen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Freviews%2F808868%2Fskoda-peaq-90-test%2F&text=Skoda%20Peaq%2090%20im%20Test%3A%20Gro%C3%9Fes%20E-SUV%20mit%20sieben%20Sitzen&via=Motor1DE)
- Kopie
Teilen
Mit dem Peaq bringt Skoda ein knapp 4,90 Meter langes Elektro-SUV auf den Markt. Wir haben die Version Peaq 90 getestet. Diese kombiniert einen 210 kW (286 PS) starken Heckantrieb mit einer 86-kWh-Batterie. Die WLTP-Reichweite liegt je nach Ausstattung zwischen 553 und 642 Kilometern, die Preise beginnen bei 57.900 Euro.
Optisch folgt der Peaq der Designsprache "Modern Solid". Auffällig sind das schwarze Tech-Deck-Face, die T-förmige Lichtsignatur und die bündigen Türgriffe. Innen gibt es ein 10,25-Zoll-Instrumentendisplay und einen 13,6-Zoll-Touchscreen im Hochformat, das schöne Google-Earth-Kartenbilder zeigt. Die Materialien hinterlassen einen guten Eindruck. Im Testwagen sorgten Velours am Armaturenbrett und indirektes Ambientelicht für eine besondere Gestaltung.
Die Bedienung des Skoda Peaq ist kein Problem. Hier fällt positiv auf, dass man zum Start keinen Knopf mehr drücken muss. Man dreht einfach den Hebel rechts am Lenkrad auf "D" und fährt los. Weniger überzeugte dagegen die Sprachbedienung: Sie konnte weder die Fenster öffnen noch eine einfache Wissensfrage beantworten.
Sieben Sitze und großer Kofferraum
Für 990 Euro Aufpreis wird der Peaq zum Siebensitzer. Die zweite Sitzreihe lässt sich hier längs verschieben. So kann man den Platz für alle Reihen optimal einstellen. Dabei müssten auch sechs Erwachsene Platz haben, allerdings mit wenig Beinfreiheit.
Beim Einladen von Gepäck zeigt sich die Größe des SUV ebenfalls. Beim Siebensitzer stehen je nach Sitzkonfiguration bis zu 2.075 Liter zur Verfügung. Selbst bei aufgestellten Sitzen in der dritten Reihe bleiben laut Datenblatt 299 Liter. Hinzu kommt ein 37 Liter großer Frunk.
Beim Fahren hinterließ der Peaq 90 einen komfortablen Eindruck. Das serienmäßige Fahrwerk (optional gibt es elektronisch gesteuerte DCC-Dämpfer) filterte Unebenheiten gut und die Karosserie wankte nicht übermäßig. Die 210 kW reichen für Überholmanöver problemlos aus. Bei zurückhaltender Fahrweise wurden im Test 15,5 kWh/100 km erreicht.
Gute Basis, aber unnötige Schwächen
One-Pedal-Driving wird unterstützt. Es wird aktiviert, indem man den Hebel am Lenkrad von D auf B dreht. Die getestete Sportline-Version hatte zusätzlich Rekuperationswippen. Allerdings bleibt die damit gewählte Stufe normalerweise nicht dauerhaft gespeichert, sondern wird beim nächsten Gasgeben wieder zurückgesetzt – nur im Sportmodus bleibt die Einstellung erhalten. Die Wippen sind weder serienmäßig beim Peaq 90 Selection noch als Option erhältlich – unverständlich angesichts der ansonsten umfangreichen Ausstattung.
Für meine Bedürfnisse würde die 57.900 Euro teure Selection-Version ausreichen, auch wenn der Verzicht auf die Rekuperationswippen bitter wäre. Den Aufpreis von 4.900 Euro für die Sportline würde ich nicht zahlen. Insgesamt bietet der Peaq 90 viel Platz, einen kräftigen Antrieb, eine ordentliche Reichweite und ein gutes Fahrwerk zu einem noch erträglichen Preis.
Alle Bilder, technischen Details und unsere vollständigen Eindrücke finden Sie im ausführlichen Originalartikel auf InsideEVs.de.
Mehr Elektroauto-Tests:
VW ID. Polo im Test: So fährt der neue Elektro-Polo
Mazda CX-6e (2026) im Test: Scharfes Design, hoher Verbrauch
Diesen Artikel teilen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Fde.motor1.com%2Freviews%2F808868%2Fskoda-peaq-90-test%2F&text=Skoda%20Peaq%2090%20im%20Test%3A%20Gro%C3%9Fes%20E-SUV%20mit%20sieben%20Sitzen&via=Motor1DE)
- Kopie
Meistgelesen

Carado CV600 Pro (2026) im Test: Reichen sechs Meter für drei Wochen Familienurlaub mit Hund?

Royal Enfield Classic 650: Edles, streng limitiertes Sondermodell zum Geburtstag

Dacia Striker: Das kostet der Günstig-Kombi und so sieht das Basismodell aus

Porsche baut keinen elektrischen Supersportwagen, weil keine Nachfrage besteht
AKTUELLSTE ARTIKEL
- Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro? 20 Okt. - Campingmobile
- Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn? 20 Okt. - Einzeltests
- Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ... 20 Okt. - Designstudien
- Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland 20 Okt. - Auto News
- Mercedes eröffnet neues Classic Center: Ein Blick hinter die Kulissen 20 Okt. - Historie und Oldtimer
- ADAC-Kindersitztest 2026: Zwei Modelle fallen durch 20 Okt. - Ratgeber
- BMW F 450 RR (2027): Rennstrecken-Feeling für Einsteiger 20 Okt. - Motorrad
Auch interessant

Geld für Autozubehör sparen? Skoda hat eine ungewöhnliche Idee ...

Benimar Kaleo (2026): Viel Wohnmobil für unter 60.000 Euro?

Neuer Hyundai Bayon vs. Skoda Kamiq: Kompakte SUVs im Golf-Format im Vergleich

Mazda CX-80 Diesel (2026) im Video: Ist Downsizing doch Unsinn?

Skoda Skopak (1970): Diesen skurrilen Skoda kennt keiner

Offroad-Klassiker neu gedacht: 212 kommt als Dreitürer nach Deutschland

Skoda Octavia (2026) bekommt neuen Vollhybrid