VW Golf GTI vs. Hyundai i30 N

Was erwarten Sie von einem relativ kleinen Auto, in das man einen relativ potenten Motor gesteckt hat? Überlegen Sie gut, denn diese Frage bestimmt ganz entscheidend den Ausgang dieses Vergleichstests. Und ja, ich bin mir sehr wohl darüber im Klaren, dass sich unsere Protagonisten Hyundai i30 N und Golf GTI Performance auf dem Papier in etwa so stark unterscheiden wie ein blaues und ein rotes Gummibärchen in einer Party-Packung Haribo. Beide sind um die 4,30 Meter lang, haben fünf Türen, zwei Liter Hubraum, etwa 250 PS, ein Sechsgang-Schaltgetriebe, Vorderradantrieb und ... 1.600 Kilo Anhängelast (Ist das nicht irre? Sie könnten sich gegenseitig auf einem Hänger ziehen). Und beide fahren sich absolut iden … NEIN! TUN SIE NICHT! Um ehrlich zu sein, sind die Unterschiede im Gebaren absolut gravierend. Und glauben Sie mir: Der Hyundai macht dem VW das Leben verdammt schwer ...

Warum?
Dazu sollten wir vielleicht erst einmal abklären, wo die beiden Hot-Hatch-Kontrahenten überhaupt herkommen. Beim VW ist das relativ leicht. Er hat vor nicht allzu langer Zeit ein Facelift bekommen, aber er bleibt natürlich, was er immer war: Ein Golf GTI. „Meisterliche Feststellung“, werden Sie jetzt vermutlich denken. Aber was soll man an einer Ikone auch groß ändern? Er bleibt der schnelle, geschliffene Allrounder. Als Performance-Modell hat er jetzt eben 245 PS und 370 Newtonmeter. Er geht in 6,2 Sekunden auf 100 km/h, hat ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Vorderachse und in unserem F...