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Maserati geht nirgendwo hin – zwei neue Modelle sind unterwegs

Im Dezember wird man einen detaillierteren Fahrplan für die italienische Luxusmarke vorstellen

Maserati MCPURA Cielo - Emotional

Bild von: Maserati

Von: Anthony Alaniz

Übersetzt von: Stefan Wagner

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

22. Mai um 13:28 Uhr

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Viele Beobachter stellen sich diese Frage bereits eine ganze Weile: Hat Maserati innerhalb von Stellantis noch eine Zukunft? Heute bekamen sie eine Antwort. Der Konzern stellte eine neue Roadmap vor, die erhebliche Investitionen in neue Produkte und Technologien sowie zwei neue Modelle für Maserati umfasst.

Stellantis erklärte in der Mitteilung, man wolle die Zukunft des italienischen Herstellers „stärken“, der als „reine Luxusmarke“ positioniert werden soll. Diese Stärkung soll unter anderem durch zwei neue große Fahrzeuge im E-Segment erfolgen – konkrete Details gibt es allerdings kaum.  

Ein detaillierterer Plan für Maserati soll im Dezember vorgestellt werden. Unter Stellantis’ Ex-CEO Carlos Tavares geriet die Marke unter Druck, die Verkäufe brachen 2024 um 57 Prozent ein. In jenem Jahr setzte Maserati nur 11.300 Fahrzeuge ab, 2025 waren es 11.127.  

Derzeit verkauft Maserati nur drei Modelle – den Grecale, den GranTurismo und den McPura. Raum für zwei weitere Baureihen wäre also durchaus vorhanden.  

Der Grecale steht auf der Giorgio-Plattform (wie Alfa Romeo Giulia und Stelvio) und ist als Einstiegsmodell positioniert, kostet ab 83.500 Euro. Der GranTurismo ist ab 158.000 Euro zu haben und für den McPura wird ein Einstiegspreis von 262.500 Euro aufgerufen.  

Maserati MCPURA – Outdoor-Standbild

Maserati MCPura

Bild von: Maserati

Maseratis Zukunft könnte chinesisch werden

Zu den beiden neuen Maserati-Modellen nannte Stellantis keinerlei Details. Diese sollen später folgen – ein aktueller Bericht deutet jedoch darauf hin, dass Stellantis mit chinesischen Herstellern zusammenarbeitet, um das Portfolio der Marke auszubauen.  

Laut CNEVPost führt Stellantis Gespräche mit Huawei und Anhui Jianghuai Automobile Group Corp (JAC), um gemeinsam neue Maserati-Fahrzeuge zu entwickeln. JAC soll demnach die Forschung und Entwicklung übernehmen und Fahrzeuge auf Basis von Huaweis Technologie produzieren.

Maserati soll Design und Markenführung verantworten. Das Projekt würde demnach zu einem Fahrzeug führen, das in unterschiedlichen Versionen für verschiedene Märkte angeboten wird. In China sollen die Autos angeblich das Emblem der Luxusmarke Maextro tragen.   

Dem Bericht zufolge läuft die Entwicklung bereits, sodass wir bis zum Jahresende womöglich mehr als nur eine Roadmap für Maserati zu sehen bekommen.  


Motor1 meint: Während Stellantis mit großen Versprechen und hohen Investitionen einen Kurswechsel ankündigt, bleiben Fragen zur Zukunft von Maserati offen. Ja, zwei neue Modelle kommen wohl hinzu – doch es ist nicht gesagt, dass es sich dabei um die italienisch geprägten Luxusfahrzeuge handelt, die viele erwarten. 

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