Mitsubishi Pajero (2026): Neue Generation der Ikone im Rendering
Kommt der beliebte Geländewagen auch nach Europa?
Einige Modellnamen der Autowelt haben sich mittlerweile ins Gehirn gebrannt. Dazu gehören natürlich auch einige Vertreter der Geländewagen. Einen vergisst man da bestimmt nicht so schnell: den Mitsubishi Pajero.
Zur Ikone wurde der vor allem durch seine Siege bei der Rallye Dakar. Mit insgesamt 12 Siegen, sieben davon aufeinanderfolgend, hat sich der Pajero in den 1980ern und -90ern ins Hirn der Offroad-Fans gebrannt. Nach Jahren der Stille scheint Mitsubishi einen Nachfolger der Legende eingeplant zu haben, wie einige Erlkönig-Fotos belegen. Wie der ohne Tarnung aussehen könnte, zeigen unsere exklusiven Renderings.
So kantig wie früher
Basierend auf den Bildern der Prototypen erstellte unser Grafik-Team einen Geländewagen mit massiver, kantiger Front. Inspiriert wurde das muskulöse und moderne Design vom auffällig ähnlich ausschauenden Mitsubishi Destinator. Der wurde erst in den vergangenen Wochen für den südostasiatischen Markt vorgestellt.
Mitsubishi Pajero (2026), der Motor1.com-Render
Die Front wird von massiven vertikalen LED-Scheinwerfern dominiert. Ein großer Lamellengrill und eine Unterfahrschutzplatte komplettieren das wuchtige Auftreten. Auch die Silhouette kommt mit ihrer Höhe und den großzügigen, eckigen Fensterflächen, die an frühere Pajero-Zeiten erinnern, kolossal daher. Das Heck zeigt eine vertikale Heckscheibe und horizontal verlaufende Rücklichter im Stil des Nissan Patrol.
Und genau an diesem Punkt wird das Mitsubishi-Projekt interessant: Der in Europa gesichtete Prototyp könnte die CMF-C/D-Plattform mit dem Nissan Patrol, dem Qashqai und dem Mitsubishi Outlander teilen. Eine flexible Basis, die zwei Szenarien nahelegt: Entweder eine Struktur mit Leiterrahmen, ideal für echtes Offroad-Feeling, oder eine modernere, selbsttragende Karosserie, die mehr für den Fahrkomfort ausgelegt ist und eher SUV-Eigenschaften bietet.
Auf dem Weg zum Hybrid
Wenn der Mitsubishi Pajero auch in Europa eingeführt werden soll, dann führt das womöglich unweigerlich zu einem Hybridantrieb – sei es in Form von einem Plug-in- oder einem Vollhybrid. Bei ersterem könnte der Pajero mit einem 2,4-Liter-Benziner und rund 300 PS ausgestattet werden. Der ist bereits in der neuen Generation des Outlander im Einsatz.
Mitsubishi Outlander (2025)
Bei letzterem könnte angesichts der möglichen Verbindung zum Qashqai auch ein 1,5-Liter e-Power mit 190 PS für Vortrieb sorgen. Eine Neuauflage des 3,2-Liter-Turbodiesel halten wir hingegen für unwahrscheinlich.
Die Offroad-Tradition hingegen verlangt nach mindestens einer Allrad-Version im Portfolio. Für detaillierte Informationen müssen wir uns jedoch noch ein paar Monate gedulden. Die neue Generation dürfte bis Ende 2025 vorgestellt werden. Eine Einführung in Europa wurde bisher nicht bestätigt und ist daher ungewiss.
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