Mitsubishi Pajero (2026): Erster Teaser zur Offroader-Rückkehr
Die Japaner bestätigen zudem den Leiterrahmen des Triton als Basis für den im Herbst erscheinenden Geländewagen
Es gibt Namen in der Autowelt, die klingen unmittelbar nach Schlamm, Sand und unverwüstlicher Mechanik. Der Mitsubishi Pajero ist so ein robustes Kerlchen. Fünf Jahre ist es her, dass die Japaner ihr traditionsreiches Aushängeschild 2021 in den weltweiten Märkten in Rente schickten.
Doch jetzt kehrt der bekannte Offroader, der vor allem durch Rallye-Einsätze bei der Dakar für einen enormen Fußabdruck gesorgt hat, zurück auf die Weltbühne. Im Herbst 2026 soll der Mitsubishi Pajero seine Weltpremiere als waschechter Geländewagen feiern. Die Japaner zeigen jetzt einen ersten Teaser. Dass die Entwicklung bereits auf Hochtouren läuft und die Prototypen ordentlich Kilometer schrubben, beweisen vergangene Erlkönig-Sichtungen.
Bildergalerie: Mitsubishi Pajero (2026) Teaser
Mit dem Teaser werden auch vorherige Spekulationen aufgeklärt. Im Gegensatz zur Gerüchteküche verzichtet Mitsubishi bei der Neuauflage auf Experimente mit selbsttragenden Karosserien. Der neue Pajero nutzt den robusten Leiterrahmen des aktuellen Pick-ups Triton. Für den Einsatz im geschlossenen Geländewagen wird dieser Unterbau allerdings spezifisch modifiziert.
Die Fahrgastzelle ist eine komplette Eigenentwicklung, ebenso wie die vordere und hintere Radaufhängung. Damit geht Mitsubishi deutlich klassischer vor als angenommen. Die Kiste soll dennoch sowohl im harten Gelände abliefern können, aber trotzdem auf der Straße nicht wie ein sturer Lastwagen hoppeln. Fahrkomfort und Offroad-Fähigkeiten sollen sich nach Aussagen von Mitsubishi die Waage halten.
So wuchtig wie ein Defender?
Was Tarnfolie und Teaser noch verhüllen, legte unser exklusives Rendering bereits offen. Die Neuauflage verabschiedet sich von weichen Linien und setzt auf eine massive, kantige Front. Inspiriert von neueren Designstudien dominieren vertikale LED-Scheinwerfer in Verbindung mit einem durchgezogenen Leuchtband. Ein großer Lamellengrill und ein wuchtiger Unterfahrschutz werden das neue Gesicht zudem markant in Szene setzen.
Die Silhouette bleibt dem klassischen Pajero dennoch treu: hoch, kastenförmig und mit großzügigen, eckigen Fensterflächen – fast ein wenig Land-Rover-Defender-like. Am Heck zeichnet sich bei den Erlkönigen eine steile, vertikale Scheibe ab, gepaart mit horizontalen Rücklichtern.
Zu den exakten technischen Daten, finalen Preisen oder den geplanten Motoren schweigt sich Mitsubishi aktuell noch aus. Wenn wir uns aber den Triton-Bruder ansehen, dürfte ein kräftiger Dieselmotor mit Allradantrieb, Untersetzung und Sperren das Mittel der Wahl sein.
Beim Pick-up leistet der 2,4-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel beispielsweise 150 kW (204 PS) und liefert 470 Nm Drehmoment. Da Mitsubishi aber auch strenge Abgasvorschriften im Blick haben muss, wäre eine Elektrifizierung per Plug-in-Hybrid durchaus denkbar.
Hierfür könnten die Japaner auf den Antriebsstrang des aktuellen Outlander PHEV zurückgreifen, der seinen 2,4-Liter-Benziner mit zwei Elektromotoren kombiniert – dann sicherlich mit einer Batterie um die 20 kWh, um ordentliche elektrische Reichweiten in Kilometern zu ermöglichen.
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