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Erwischt: Hier fährt der neue Mitsubishi Pajero (Update)
Ob er auch nach Europa kommen wird, bleibt noch ungewiss. Premiere wohl im Sommer 2026

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Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
Aktualisiert: 3. Feb. um 15:28 Uhr
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Update vom 3. Februar 2026: Mitsubishi arbeitet weiter fleißig am nächsten Pajero. Noch offen ist, ob man ihn in klassischer Geländewagen-Manier tatsächlich auf einem Leiterrahmen-Chassis basieren lässt. Das ist eine Hypothese, und wenn sie sich als richtig erweist, wäre der neue Pajero ein Verwandter des Pick-up Triton / L200 haben.
Der aktuelle Triton/L200 wird je nach Markt mit Diesel- und Benzinmotor angeboten, sodass wahrscheinlich auch der neue Pajero, wenn er auf diesem Arbeitstier basiert, unter der Motorhaube einen solchen Motor haben wird. Eine Form vom Elektrifizierung soll aber in Arbeit sein, sodass auch der Pick-up in den kommenden Jahren davon profitieren dürfte.
Bildergalerie: Mitsubishi Pajero (2026) Erlkönig

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Quelle: Automedia
Andere Gerüchte besagen, dass der brandneue Mitsubishi Pajero (Name noch unbestätigt) tatsächlich ein Monocoque-Crossover sein könnte, der wahrscheinlich die gleiche Plattform wie der Outlander nutzt. Letzterer basiert auf der CMF-C/D-Konstruktion von Renault-Nissan, die auch die Grundlage für den Kadjar, Scenic, Austral, Rafale, Qashqai, X-Trail und viele andere bildet. Ganz genau werden wir es wohl erst im Sommer wissen, wenn der Wagen offiziell präsentiert wird.
Hier unser ursprünglicher Artikel vom 14. Juli 2025:
Der Mitsubishi Pajero wurde zwischen 1982 und 2021 gebaut und ist unter Geländewagen-Fans bis heute eine Ikone. In vier Generationen gebaut, endete der Verkauf anno 2018 in Europa. Sein Name wurde dem Leopardus colocolo pajeros entliehen, der in unwegsamen Gebirgszügen Südamerikas lebt. Zu öffentlicher Berühmtheit kam der Pajero durch seine zahlreichen Erfolge bei der härtesten Motorsport-Rallye der Welt, der Rallye Paris-Dakar.
Offenbar macht sich Mitsubishi jetzt sehr konkrete Gedanken zu einer Neuauflage des Pajero. Das zeigt ein frisch erwischter Erlkönig. Bereits seit dem vergangenen Jahr befinden sich erste Prototypen der kommenden Generation des Mitsubishi Pajero in der Erprobung.
Bildergalerie: Mitsubishi Pajero (2026) Erlkönigfotos

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Quelle: Automedia
Nun wurde im Rahmen von Hitzetests in Südeuropa erstmals ein seriennahes Fahrzeug dieses Geländewagens gesichtet. Die vollständig getarnte Testeinheit weist optische Parallelen zum Nissan Patrol auf, unterscheidet sich jedoch durch eigenständige Karosseriedetails wie Frontpartie, Heckgestaltung, Fensterverlauf und Radausschnitte.
Die technische Nähe zwischen dem neuen Pajero und dem Patrol erklärt sich durch die gemeinsame Basis: Beide Modelle nutzen die CMF-C/D-Plattform der Renault-Nissan-Allianz, die auch beim aktuellen Mitsubishi Outlander sowie bei Fahrzeugen wie dem Nissan Qashqai und Pathfinder Verwendung findet.

Mitsubishi Pajero (2026) Erlkönigfotos
Bild von: Automedia
Anstelle des bislang eingesetzten 3,2-Liter-Turbodiesels dürfte der neue Mitsubishi Pajero auf eine Hybridlösung setzen. Die Kombination aus einem 2,4-Liter-Benzinmotor und zwei Elektromotoren, wie sie bereits im Outlander angeboten wird, liefert eine Systemleistung von rund 300 PS. Angesichts zunehmender globaler Abgasvorgaben erscheint dieser technologische Schritt konsequent.
Ob der neue Mitsubishi Pajero ab 2026 auch in Europa angeboten wird, ist derzeit ungewiss. Ein Markt dürfte vorhanden sein, jedoch buhlen dort schon der Toyota Land Cruiser, der Land Rover Defender oder der Ineos Grenadier um Kundschaft. Hinzu kommen die bereits erwähnten Abgasvorschriften. Mitsubishi dürfte daher genau prüfen, ob sich eine Homologation für Europa lohnt.
Mehr zum Thema Pajero:
Mitsubishi Pajero (L040, 1982–1990): Die Gelände-Legende wird 40
Mitsubishi Pajero Pinin (1998-2006): Kennen Sie den noch?
Quelle: Automedia
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