Kia Ceed (2026) Sportswagon erstmals als Erlkönig erwischt
Der kompakte K4-Bruder erhält wohl eine Kombi-Version
Kia arbeitet an einem Ceed Nachfolger, der auf dem bereits aus den USA bekannten K4 basiert. Soweit waren wir uns bei vergangenen Auftritten der Erprobungsfahrzeuge sicher – trotz kräftiger Tarnungsbemühungen der Koreaner.
Womit wir uns nicht sicher waren, ob der neue Kia Ceed erneut eine Kombi-Version erhalten würde. Diese Frage können zum erneuten Auftauchen des Koreaners mit einem selbstbewussten "Ja" beantworten. Denn das neuste Erprobungsfahrzeug zeigt einen Kia Ceed Sportswagon.
Bildergalerie: Kia Ceed SW (2026) Erlkönigfotos
Für die Erkenntnis muss man vermutlich nicht mal Kia-Experte sein. Der Kombi ist eindeutig an der Dachreling und dem massiv längeren Überhang zu erkennen. Wie das Heck allerdings genau aussehen soll, das will uns Kia nicht wirklich zeigen. Wie schon beim kompakten Ceed-Erlkönig wurde das Heck unter einem massiven Buckel versteckt.
Zu erahnen ist jedoch, dass der Kombi einen weniger üppigen Dachspoiler erhält, wohl aber ebenfalls mit der markanten Abrisskante unter der Heckscheibe kommt. Denn die spannt durch die aufwendige Tarnung am Heck. Die Verwandtschaft zum bereits auf der New York Auto Show 2024 vorgestellten K4 ist auch hier erneut deutlich an den "J-Heckleuchten" zu erkennen (unten sehen Sie den kompakten K4 (links) und den Ceed Sportswagon Erlkönig (rechts)).
Das Familiengesicht, das auch schon so ähnlich inzwischen bei Picanto und Sorento zu sehen ist, schimmert derweil unter der großflächig abgedeckten Front hindurch. Die USA erhält zudem noch eine Limousinen-Version.
2026 Kia K4 Schrägheck
Kia Ceed SW (2026) Erlkönigfotos
Mit einem Kombi wird Kia, neben dem Sorento, 2026 einen weiteren Vertreter in das D-Segment schicken. Während der neue KIA Ceed auf 4.600 Millimeter gewachsen ist, sollte der Ceed Sportswagon noch einmal massiv an Länge gewinnen.
Dazu passend wird es natürlich einen wesentlich voluminöseres Kofferraumvolumen geben, was den Ceed Kombi für all diejenigen attraktiver macht, die mehr transportieren müssen – sei es Familie, Urlaubsgepäck oder Freizeitutensilien. Der Rest des Cockpits wird derselbe sein, wie beim kompakten Ceed, einschließlich der beiden Hauptbildschirme, der Mittelkonsole und des Armaturenbretts.
Stellt sich nur noch die Frage nach den Motoren: Zur Premiere der K4 Limousine in den USA kündigte Kia einen 2,0-Liter-Saugbenziner mit 149 PS, 179 Nm Drehmoment inklusive CVT-Getriebe und ein 1,6-Liter-Turbo mit 193 PS und 264 Nm an.
Für den europäischen Markt ist es jedoch eher vorstellbar, dass der K4 als Ceed mit überarbeiteten oder elektrifizierten Motoren des bisherigen Modells an den Start geht oder eventuell beim Niro ins Regal greift. Mit Blick auf die Euro-7-Abgasnorm dürfte Kia nicht untätig sein.
Beim Niro stünden ein 1.6 GDI Hybrid mit 129 PS oder 1.6 GDI Plug-in Hybrid mit 171 PS zur Verfügung, während beim aktuellen Ceed ein 1.5 T-GDI und ein 1.5 T-GDI DCT mit jeweils 140 PS einsatzbereit wären. Der Trend geht jedoch eindeutig zum Hybrid, respektive Mild- oder Plug-in-Hybrid.
Dem Tarnungsgrad nach zu urteilen, ist eine Vorstellung im Verlaufe dieses Jahres möglich. Die Markteinführung wird dann aller Wahrscheinlichkeit nach 2026 folgen.
Quelle: Automedia
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