Gelifteter Kia Cee'd mit neuen Motoren im Test

Lada und Dacia sind derzeit wohl die einzigen Marken, die nicht Premium sein wollen. Noch nicht. Das so oft strapazierte P-Wort lässt sich mit luxuriös übersetzen, aber eine Prise Fortschritt und etwas Sportlichkeit dürfen auch drin sein. Auch der nun geliftete Kia Cee'd ist angeblich für ,Premium-Ansprüche" konzipiert. Wir haben ihn getestet.

Highlight: Ein neuer Dreizylinder-Turbobenziner
Neu neben dem modifizierten Außendesign ist die Ausstattung GT Line, die (mit einer ähnlichen Optik wie die 204 PS starke Topversion GT) sportliche Akzente setzt. Auch ein Sieben-Zoll-Navi und etliche Assistenten kommen hinzu, darunter ein Totwinkelwarner, ein Querverkehrswarner und eine Verkehrszeichenerkennung. Die Highlights sind jedoch ein Doppelkupplungsgetriebe für den oft bestellten Diesel und vor allem – trara! – ein moderner Dreizylinder-Turbobenziner namens 1.0 T-GDI. Kia hat also demnächst einen waschechten Downsizing-Motor im Katalog, einen Aggregatetyp, der derzeit sehr angesagt ist.

Ein verhaltenes Hurra
Modisch sind sie, die kleinen Turbobenziner, aber das muss ja noch nichts heißen. Das Hauptargument dafür ist Sparsamkeit. Der von Kia selbst entwickelte Direkteinspritzer ist keine Ausnahme: Die 4,9 Liter Normverbrauch des fünftürigen Cee'd 1.0 T-GDI mit 120 PS sind ein guter Wert. Schlechter zwar als die Verbräuche der Dreizylinder-Konkurrenz, aber besser als die entsprechenden Vierzylindermodelle. Also ein dreifaches Hoch auf die kleinen Turbobenziner. Allerdings bitte e...