Audi Q3 Sportback (2026): Erlkönig am Polarkreis erwischt
Erstmals wurde auch der Crossover-Bruder bei Testfahrten gesichtet
Der Audi Q3 F3 ist bereits seit 2018 auf dem Markt, sein Bruder mit stummeligem Coupé-Heck folgte 2019. Seit dem Marktstart der ersten Generation 2011 sind allein in Deutschland bis Dezember 2024 316.419 Audi Q3 (Sportback) zugelassen worden. Mit einem Hoch in 2022 von 28.912 Einheiten.
Keine Frage, der kompakte Hochbeinige ist beliebt. Da wird es langsam Zeit für einen Nachfolger. Die stehen mehr oder weniger in den Startlöchern. Der Audi Q3 wurde erst im September 2024 von unserem Fotografen als Erlkönig erwischt – kaum noch getarnt. Jetzt hat es bei Testfahrten nahe des Polarkreises auch den Q3 Sportback erwischt.
Bildergalerie: Audi Q3 Sportback (2026) Erlkönigfotos
Wird die nächste Generation des Q3 bereits dieses Jahr erwartet, so kommt der Crossover-Bruder, wie schon bei der vorherigen Generation, wohl erst ein Jahr später in 2026. Und da wir das Gesicht des Q3 von den Fotos aus dem September schon kennen, ist auch der Look an der Front des Audi Q3 Sportback keine Überraschung. Denn das erinnert stark an den bereits vorgestellten Q5 Sportback.
Ein breiter Singleframe-Kühlergrill, funktionale Air Curtains und schlanke Scheinwerfer im Stile des Q7. Und da wir vom Sportback reden, ist der Blick auf das Heck des Q5 Sportbacks ebenfalls interessant. Auch wenn der Hypnosetarnfleck vieles kaschieren will, kann er nicht darüber hinwegtäuschen, dass Lichtband, Heckkantenabriss und Dachlinie enorme Ähnlichkeiten aufweisen. Wird der Q3 Sportback also ein kleiner Q5 Sportback?
Q3 und Q5 Sportback Heck im Vergleich:
Audi Q5 Sportback (2025)
Audi Q3 Sportback (2026) Erlkönigfotos
Nun, Ähnlichkeiten lassen sich auch zum Cupra Terramar aufweisen, der auf der selben MQB-evo-Plattform des Volkswagen-Konzerns basiert. Ähnliche Maße erwarten wir ebenfalls: 4,52 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite und 1,58 Meter in der Höhe bei einem Radstand von 2,68 Meter.
Derzeit werkeln drei Benziner und ein Diesel im Q3 Sportback. Schauen wir auf aktuelle Entwicklungen der Motorenpaletten bei Audi und Emissionsgrenzen, sollten in der neuen Generation mehrere Hybrid-Varianten zum Einsatz kommen. Schauen wir also wieder in das Terramar-Regal:
Dort werkeln ein 110 kW (150 PS) starker 48V-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum und 7-Gang-DSG und zwei TSI-Benziner, ebenfalls mit 7-Gang-DSG, aber mit Allrad: 150 kW (204 PS) respektive 195 kW (265 PS). Plug-in-Hybride werden mit 150 kW (204 PS) und 200 kW (272 PS) angeboten.
Der bekannte 1,5er TSI-Motor wird in diesen Versionen mit einem E-Motor und einer Batteriekapazität von 19,7 kWh (netto) kombiniert. So könnten hier ebenfalls rund 100 Kilometer vollelektrisch möglich sein. Der 2,0-Liter-TDI dürfte dem Q3 Sportback wohl erhalten bleiben.
Das Interieur wird sich nicht vom SUV-Bruder unterscheiden. Serienmäßig dürfte es einen 12,9-Zoll-Touchscreen, der auf 15-Zoll erweiterbar ist und einige Fahrassistenzsysteme geben. Wie bereits erwähnt, ist die Vorstellung des Audi Q3 für dieses Jahr angekündigt. Sein Bruder Q3 Sportback sollte, auch der Tarnung nach zu urteilen, erst 2026 auf den Markt kommen.
Quelle: Automedia
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