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Bugatti W16 Mistral: Roadster in der finalen Testphase (Update)

Wer mag, kann dank 1.600 PS Leistung 420 km/h erreichen. Offen.

Bugatti W16 Mistral geht in die letzte Testphase

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Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

Aktualisiert: 9. Jul. 2024 um 11:16 Uhr

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Update vom 9. Juli 2024: Der W16 Mistral ist der erste offene Bugatti seit 2015 und ein Abgesang auf den unvergleichlichen W16-Motor der Marke. Die Zukunft heißt Tourbillon und hat ein hybridisierten V16 unter dem Blech. Nichtsdestotrotz befindet sich der W16 Mistral jetzt in der letzten Testphase.

Bei den bereits erfolgreich durchgeführten strengen Crashtests wurde sichergestellt, dass der Mistral in der Lage ist, die Insassen im Falle eines Aufpralls optimal zu schützen. Diese Tests, die angesichts der Integration eines neuen Monocoque in das Design eine wesentliche Voraussetzung für die Zulassung für verschiedene Märkte sind, darunter Nordamerika und Europa, erfüllen die jeweiligen internationalen Sicherheitsstandards vollständig.

Bildergalerie: Bugatti W16 Mistral geht in die letzte Testphase

Bugatti W16 Mistral geht in die letzte Testphase

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Quelle: Bugatti

Nachdem im Oktober auch die Aerodynamiktests abgeschlossen wurden und der W16 und sein Getriebe auf dem Prüfstand auf Herz und Nieren geprüft wurden, unterzieht Bugatti seine Mistral-Prototypen nun einer Reihe von Testreihen, um ihre Leistung unter verschiedenen Fahrbedingungen zu analysieren. Bei diesen Tests werden die Sicherheit, die Emissionen, die Ausdauer und die Fahreigenschaften geprüft.

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Die Straßentests für den Bugatti Mistral sind intensiv. Allein Prototyp 2 hat bereits eine beeindruckende Kilometerleistung von 32.000 km zurückgelegt und damit seine Anpassungsfähigkeit und Strapazierfähigkeit unter Beweis gestellt. Bei diesen Straßentests wurde der W16 Mistral in unterschiedlichem Terrain, in großen Höhen in den Bergen, auf Meereshöhe und auch im dichten Verkehr eingesetzt.

Jetzt wird Bugatti zusätzlich noch weitere 5.000 Kilometer auf der Rennstrecke zurücklegen, um die Erwartungen noch zu übertreffen. Mit diesem rigorosen Programm wird Bugatti insgesamt fast 40.000 km mit diesem Fahrzeug zurücklegen - eine Zahl, die von den meisten modernen Bugatti-Kundenfahrzeugen noch lange nicht erreicht wurde.

Bugatti W16 Mistral geht in die letzte Testphase

Bugatti W16 Mistral geht in die letzte Testphase

Bugatti

Einer der herausforderndsten Momente der finalen Tests dürfte die Überprüfung der Höchstgeschwindigkeit des Mistral sein. Allerdings nur, weil die Ingenieure auf die logistische Herausforderung stoßen, eine geeignete Strecke zu finden, auf der der Mistral sicher über 420 km/h erreichen kann.


Haben Sie schon immer davon geträumt, sich bei Tempo 420 eine anständige Föhnfrisur zu verpassen? Dann ist dieses Auto genau das Richtige. Auch wenn sich der Bugatti W16 Mistral preislich eher an den kahlköpfigen Jeff Bezos wendet. Damit wir Geringverdiener aber wenigstens träumen können, hat Bugatti nun neue Bilder des Mega-Roadster veröffentlicht.

Kostenpunkt? Offiziell fünf Millionen Euro plus Steuern. Einer der 99 Bauplätze wurde aber schon für über acht Millionen Euro gehandelt.

Beim W16 Mistral handelt es sich um den ersten Roadster von Bugatti seit dem Veyron Grand Sport Vitesse, der 2012 seine Premiere feierte – und er ist zugleich das letzte Modell von Bugatti, das von dem legendären W16-Motor der Marke angetrieben wird. Und es soll laut Bugatti weit mehr als nur eine Weiterentwicklung des Chiron sein.

Bildergalerie: Bugatti W16 Mistral

Bugatti W16 Mistral

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Basierend auf der ultimativen Ausbaustufe des W16-Motors von Bugatti bietet der W16 Mistral 1.600 PS Leistung. Das bestehende Monocoque wurde überarbeitet und neugestaltet, um eine rundere Silhouette zu schaffen, die auch ohne Dach die strengen gesetzlichen Sicherheitsvorschriften erfüllt.

"Innerhalb der Chiron-Familie war eigentlich nie ein Roadster vorgesehen. Also mussten wir ganz von vorne anfangen, als wir beschlossen, den W16 Mistral zu bauen. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, einen Roadster zu entwickeln, der eine Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h erreicht, und diese Performance mit einem luxuriösen, kultivierten und sicheren Fahrerlebnis zu kombinieren."

Emilio Scervo, Technikchef von Bugatti Rimac

Bugatti W16 Mistral

Jede Komponente sollte nicht nur neue Maßstäbe in puncto Schönheit setzen, sondern auch dazu beitragen, ein völlig neues Performance-Niveau zu erreichen. Entscheidend war, die Architektur des Roadsters so steif und gleichzeitig so leicht wie möglich zu gestalten, damit die Fahrdynamik der des Chiron Super Sport ähnelt. Das bedeutete, dass das Entwicklungsteam ultraleichte Hochleistungs-Verbundwerkstoffe und ausgeklügelte Strukturen verwenden musste, um die Masse zu minimieren und gleichzeitig die Steifigkeit des Chassis zu erhöhen.

Aufgrund des neuen Exterieurdesigns musste ein komplett neues und äußerst leistungsfähiges Lufteinlasssystem speziell für den W16 Mistral entwickelt werden. Innovative Ansaughutzen, die sich hinter den Kopfstützen befinden, wurden für den Roadster unter Berücksichtigung strenger – aber äußerst wichtiger – Überrollsicherheitstests entworfen und entwickelt. Jede Hutze ist aus einer speziellen Kohlefaserstruktur gefertigt, die im Falle eines Überschlags das gesamte Gewicht des Fahrzeugs tragen kann.

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Im Innenraum des W16 Mistral wird für die neu gestalteten Türverkleidungen aufwändig gewebtes Leder verwendet, das sorgfältig und gemäß den höchsten Qualitätsstandards von Bugatti gefertigt wurde. In Anspielung auf die illustren Vorfahren des W16 Mistral ist der aus einem massiven Aluminiumblock gefräste Schalthebel eine Hommage an Rembrandt Bugattis berühmte Skulptur des "tanzenden Elefanten". Abwandlungen dieser Skulptur schmückten die Motorhaube des legendären Type 41 Royale, des luxuriösesten Bugatti aller Zeiten.

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