Bugatti Mistral für 8,5 Millionen Euro zu verkaufen
Das Auto gibt es noch gar nicht. Man kauft sich damit erst einmal nur einen der bereits komplett vergebenen Bauplätze ...
Im Jahr 2022 hat Bugatti dem Chiron das Dach abgenommen und damit den Mistral geschaffen. Dieser atemberaubende Roadster ist auf 99 Exemplare limitiert. Alle Einheiten sind verkauft und die ersten Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Und wenn Sie nicht zu den Erstkäufern gehören, haben Sie jetzt die Chance, trotzdem noch einen zu erwerben. Allerdings muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen ...
Während man bei der offiziellen Bestellung die stolze Summe von "nur" 5 Millionen Euro plus Steuern zahlen musste, wird für den Bauplatz auf Mobile.de ein erheblicher Aufpreis verlangt. Er ist für 8.539.900 Euro erhältlich. Allerdings inklusive Steuern. Der Nettopreis beträgt aber immer noch saftige 7,9 Millionen Euro. Also ein Aufpreis von 2,9 Millionen Euro. Uff.
Bugatti Mistral (2024)
Obwohl er zweifellos eine teure Schönheit ist, hat der Mistral das Potenzial, ein Sammlerstück zu werden. Nicht nur wegen seiner Seltenheit, sondern auch, weil er das allerletzte Modell aus Molsheim mit dem W16-Motor ist. Ein potenzieller Käufer wird den exorbitanten Preis wahrscheinlich mit der Hoffnung rechtfertigen, dass der Wert des Wagens mit der Zeit steigen wird. Da es sich um einen Slot handelt, ist das Auto aber noch nicht gebaut worden. In der Anzeige heißt es, dass er in vier Monaten ausgeliefert werden kann.
Als Nachfolgemodell des Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse ist der Mistral kein Cabrio, da er überhaupt kein Dach hat. Er scheint ein temporäres Verdeck aus Stoff zu haben, das aufgesteckt werden kann. Vor einigen Wochen wurde ein Prototyp mit geschlossener Kabine gesichtet, aber alle offiziellen Bilder zeigen den Wagen ohne Verdeck.
Bugatti möchte, dass der Epilog des W16 gleichzeitig der schnellste Roadster der Welt ist. Sein Vorgänger schaffte 2013 unfassbare 408,84 km/h, aber das neue Hypercar mit endloser Kopffreiheit wird wahrscheinlich noch schneller sein, da es fast 400 PS mehr hat. Der Mistral verwendet die gleiche Quad-Turbo-8,0-Liter-Motorspezifikation wie der Chiron Super Sport 300+.
Der Mistral und der Bolide für die Rennstrecke sind die letzten Bugatti-Modelle der W16-Ära, aber ein neues Hypercar ist in Planung. Es ist unklar, was es antreiben wird, aber wir sind froh zu wissen, dass die französische Marke den Verbrennungsmotor noch nicht aufgibt.
Quelle: Mobile.de
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