Bugatti-Ausstellung im Video: Vom Briefumschlag zum 490-km/h-Weltrekord!
Das Zeithaus in der Autostadt Wolfsburg zeigt seltene Bugatti-Studien, den Veyron Grand Sport Vitesse und den Chiron Super Sport 300+
Die Legende sagt, es begann 1997 in einem japanischen Schnellzug. Ferdinand Piëch soll dort auf einem Briefumschlag einen 18-Zylinder-Motor skizziert haben – Ziel: ein luxuriöser Alltagswagen mit mehr als 400 km/h Spitze. Was damals wie eine Spinnerei klang, wurde - wenn auch in etwas anderer Form - tatsächlich Wirklichkeit. Die ganze Volkswagen-Bugatti-Geschichte zeigen wir im Video oben.
Im Zeithaus Wolfsburg lässt sich dieser Anfang jetzt anfassen, zumindest mit den Augen. Die allererste Studie von 1998 steht dort: ein üppiger GT mit vier Sitzen, weit entfernt von dem, was später als Veyron die Welt elektrisierte. Auch ein früher Entwurf von Walter de Silva ist zu sehen – mit markanten runden Rückleuchten und einer Formensprache, die den Weg zum Serienfahrzeug noch lang erscheinen ließ.
Auf diesem Weg gab es eine entscheidende Weggabelung. Das Design von Jozef Kabaň näherte sich dem späteren Veyron bereits merklich an – und irgendwo auf dieser Strecke verschwand der 18-Zylinder still und leise. Der 16-Zylinder übernahm.
Zu den Highlights der Ausstellung zählt der Veyron Grand Sport Vitesse – mit 408 km/h bis heute der schnellste Roadster der Welt. Das gezeigte Exemplar hat Geschichte buchstäblich auf den Sitzen: abgewetzte Polster, echte Gebrauchsspuren.
Noch seltener ist der Centodieci daneben – zehn gebaute Exemplare weltweit. Direkt dahinter steht Divo-Prototyp Nummer eins, der den Fokus konsequent aufs Handling legte. Im Video zeigen wir die Karosserie im Detail und die komplexe Lichttechnik: 45 LED-Plättchen pro Seite, deren Fertigung Bugatti nach eigener Aussage fast zur Verzweiflung brachte.
Den Abschluss macht der Chiron Super Sport 300+. 2019 drückte Andy Wallace das Auto auf 490 km/h – das erste Serienfahrzeug, das die 300-Meilen-Marke durchbrach. Wer das aus der Nähe sehen will: Das Video oben lohnt sich. Und wer danach noch mehr will, sollte den Besuch in der Autostadt Wolfsburg direkt einplanen.
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