Update vom 20. Dezember 2023: Neue Erlkönigbilder zeigen den kommenden Audi Q3 mit etwas weniger Tarnung. Gut zu sehen sind so die geteilten Scheinwerfer nach Art der kommenden Elektro-Audis, wenngleich der Q3 bei Verbrenner und Plug-in-Hybrid bleibt. Auffallend ist auch der Grill.

Gebaut wird der neue Q3 im ungarischen Györ, wo kürzlich die Produktion des Audi TT endete. Dort teilt er sich die Bänder mit dem optisch etwas konventionelleren Cupra Terramar. Letzterer wird ebenfalls 2024 auf den Markt kommen.

Bildergalerie: Audi Q3 (2024) auf neuen Erlkönigbildern

Der Audi Q3 bekommt in den kommenden Jahren eine dritte Generation und gleichzeitig die letzte Ausführung mit Verbrennern. Jetzt wurde ein entsprechender Erlkönig der Neuauflage gesichtet, der bereits alle serienmäßigen Karosserieteile an Ort und Stelle zu haben scheint. Es ist also an der Zeit, einen ersten Ausblick auf das kommende Kompakt-SUV zu wagen.

Die Front zeichnet sich durch geteilte Scheinwerfer mit einem oberen Streifen für das Tagfahrlicht und die Blinker sowie rechteckigen Ausschnitten im Stoßfänger für das Abblend- und Fernlicht aus. Am Heck scheint der neue Audi Q3 einen Lichtbalken zu haben, der die Rückleuchten miteinander verbindet. Je mehr wir uns den Prototyp ansehen, desto mehr Details fallen uns auf. So befindet sich beispielsweise ein Ladeanschluss am vorderen Kotflügel auf der Fahrerseite, was darauf hindeutet, dass das Testfahrzeug über einen Plug-in-Hybrid-Antrieb verfügt.

Bildergalerie: Audi Q3 (2025) als Erlkönig

Der Auspuff ist unter dem Stoßfänger versteckt, es könnte sich also um eine niedrigere Ausstattungsvariante handeln. Der Singleframe-Kühlergrill ist jetzt etwas kleiner, da der Bereich, der den Kühlergrill vom unteren Lufteinlass trennt, mit mehr Kunststoff verkleidet ist. Insgesamt sieht es so aus, als ob der Q3 Styling-Elemente von Ingolstadts Elektroautos übernehmen wird – insbesondere dem Q4 e-tron.

Basieren wird der neue Q3 auf der MQB Evo-Plattform, um dem kommenden VW Tiguan nachzueifern. Das spanische Pendant wird der Cupra Terramar, für den der VW-Konzern bereits vorläufige technische Daten veröffentlicht hat. Der neue Cupra, der zusammen mit dem kommenden Q3 im ungarischen Werk Györ gebaut wird, wird rund 4,5 Meter lang sein, was darauf hindeutet, dass das neue Audi-Derivat etwas größer sein wird als das bisherige Modell.

Da diese Erlkönig-Aufnahmen den PHEV zeigen, sollten wir erwähnen, dass der Terramar bereits über einen Ladeanschluss und eine elektrische Reichweite von etwa 100 Kilometern im WLTP-Zyklus verfügt. Was die Verbrennungsmotoren anbelangt, so erwarten wir eine breite Einführung der 48-Volt-MHEV-Antriebe und eine Optimierung der Verbrennungsmotoren selbst, um die kommende Euro-7-Norm zu erfüllen.