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VW Virtus (2022): Erschwingliche Limousine für Schwellenländer

In einigen Teilen der Welt ist das gute alte Stufenheck immer noch beliebt

VW Virtus (2022) für Indien

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

8. Mär. 2022 um 17:10 Uhr

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Wir müssen es so hart sagen: In Westeuropa ist das Stufenheck bei VW tot. Kürzlich wurde die Passat Limousine mangels Nachfrage aus dem Programm genommen. Jetta und Phaeton sind schon länger respektive nur in anderen Teilen der Welt erfolgreich verblichen. Das bringt uns zum Virtus: Den Polo mit Stufenheck gibt es seit 2017 in Südamerika, sein Nachfolger soll jetzt auch Indien beglücken.

Nachdem Skoda bereits im November 2021 den brandneuen Slavia in Indien eingeführt hat, zieht Volkswagen nun mit dem Virtus nach. Die zweite Generation der Limousine basiert auf der gleichen MQB-A0-IN-Plattform wie das Schwestermodell, wobei die Basis von Skoda für Indien und andere Schwellenländer angepasst wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass die beiden den gleichen Radstand von 2.651 Millimetern haben.

Mit einer Länge von 4.561 mm und einer Höhe von 1.507 mm ist der neue Virtus bei identischer Breite von 1.752 mm etwas länger und höher als das Pendant Slavia. Die beiden kompakten Limousinen teilen sich auch den 521 Liter fassenden Kofferraum und den größten Teil des Innenraums. Die neueste Limousine von VW, die in Indien den in die Jahre gekommenen Vento ersetzt, hat zwar eine andere Front- und Heckschürze als der Skoda, aber das Seitenprofil verrät seine wahre Identität.

Bildergalerie: VW Virtus (2022)

VW Virtus (2022)

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Am einfachsten lassen sich diese Autos beschreiben, wenn man an eine Fabia- oder Polo-Limousine denkt, die in über 25 Ländern verkauft wird. Einige werden enttäuscht sein zu hören, dass wir keinen der beiden in Europa sehen werden, um den Dacia Logan, eine der letzten preisgünstigen Kleinlimousinen auf dem Markt, zu ersetzen. Skoda verkauft zwar eine Rapid Limousine auf dem alten Kontinent, aber die ist (respektive war) ausschließlich in Russland erhältlich.

VW India wird den 2022er-Virtus in der Dynamic Line-Variante mit dem bekannten 1.0 TSI-Motor und in der stärkeren Performance Line mit dem größeren 1,5-Liter-Aggregat mit Zylinderabschaltung anbieten. Der Dreizylinder leistet 115 PS und 175 Newtonmeter Drehmoment, der Vierzylinder 150 PS und 250 Newtonmeter. Selbstverständlich verfügt der Slavia über die gleichen Antriebsaggregate.

Wer sich für den Basismotor entscheidet, hat die Wahl zwischen einem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe und einer optionalen Drehmomentwandler-Automatik mit der gleichen Anzahl von Gängen. Der größere der beiden Motoren kann gegen Aufpreis auch mit einem Kupplungspedal oder einem Siebengang-DSG ausgestattet werden. Diese Aggregate finden sich auch in den kleinen Crossovern Kushaq und Taigun.

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Außerdem wird es einen Virtus GT geben, der als Spitzenmodell mit allem Drum und Dran, roten Akzenten und Aluminiumpedalen in Anlehnung an die GTI-Modelle ausgestattet ist. Zur Ausstattung gehören belüftete Vordersitze, kabelloses Aufladen von Smartphones, ein acht Zoll großes digitales Kombiinstrument und automatische Scheinwerfer. Das Flaggschiff verfügt außerdem über eine Klimaautomatik, ein Schiebedach, automatische Scheibenwischer und Scheinwerfer, eine Ambientebeleuchtung und ein Soundsystem mit acht Lautsprechern.

VW India nimmt bereits Vorbestellungen in Indien an, wo der Virtus ab Mai erhältlich sein wird.

Quelle: Volkswagen

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