Hennessey Venom F5 wird auf Prüfstand zum lauten Flammenwerfer
So ein zornig-wütender Soundtrack, der dem 6,6-Liter-V8 da entweicht ...
Hennessey hat im November letzten Jahres mit der Auslieferung des Venom F5 an Kunden begonnen und ist derzeit mit der Fertigung der restlichen 23 Fahrzeuge beschäftigt, die längst ausverkauft sind. In der Zwischenzeit hat der texanische Tuner aber einen abgespeckten Prototyp zu Testzwecken auf einen Prüfstand gestellt.
Wir finden: Das ist eine gute Gelegenheit, den "Fury"-Motor zu hören, der bis auf über 8.300 U/min aufheult und einen Kontrast zu den vielen leisen Elektroautos bildet, die diese Woche auf der CES 2022 in Las Vegas vorgestellt wurden.
Der nackte Venom F5 verfügt über einen mächtigen 6,6-Liter-V8-Motor mit zwei Turboladern und einer beeindruckenden Maximaldrehzahl von 8.500 U/min. Das klingt auf jeden Fall glorreich. Wir warten aber immer noch auf die offiziellen Fahrleistungen und ob das Auto wirklich die 500-km/h-Marke durchbrechen kann. Im Moment können wir dem Motor aber nur zuhören, wie er seine volle Leistung von 1.817 PS bei 8.000 U/min und ein Drehmoment von 1.617 Newtonmeter ab 5.000 U/min produziert. Herrlich. Trotzdem.
Bildergalerie: Hennessey Venom F5 (2021)
Das Aggregat basiert weitestgehend auf dem LS V8 von GM, wurde aber mit einer neuen Trockensumpfschmierung, Titan-Einlassventilen, einem Gusseisenblock und Kraftstoffeinspritzdüsen überarbeitet. Die Motorelektronik ist maßgeschneidert und stammt aus dem Drag Racing, was angesichts der enormen Leistung des V8 auch Sinn macht. Das Nachfolgemodell des Venom GT produziert ein wunderbar raues Geräusch, wenn es seine Kraft über ein Siebengang-Halbautomatikgetriebe mit Einzelkupplung und Schaltwippen an die Hinterräder schickt.
Der Tuner und Automobilhersteller Hennessey hatte trotz des Preises von 2,1 Millionen US-Dollar (rund 1,85 Millionen Euro) keine Probleme, alle airbaglosen Hypercars an den Mann oder die Frau zu bringen. Aufgrund der fehlenden Sicherheitseinrichtung darf das Auto in den USA nur mit einem "Show and Display"-Titel zugelassen werden. Das bedeutet, dass nordamerikanische Besitzer ihn nur 2.500 Meilen pro Jahr fahren dürfen.
Quelle: Hennessey Performance / YouTube
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