Die Änderungen scheinen aber eher marginal zu sein

Seit 2017 hat VW den Crafter im Programm, dazu dessen Schwestermodell, den MAN TGE. 2018 folgte Mercedes mit einem neuen Sprinter. 2019 erhielt der Ford Transit ein größeres Facelift. Auf dem Markt der großen Transporter wirkt der Fiat Ducato im Vergleich etwas angestaubt. Kein Wunder, basiert das aktuelle Modell doch auf einer Konstruktion aus dem Jahr 2006.

Dennoch erfreut sich der Ducato noch immer großer Beliebtheit, insbesondere als Basisfahrzeug für Wohnmobile. Das mag erklären, warum Fiat beim dritten Facelift nicht viel ändern wird. Das zeigen jetzt frische Erlkönigbilder. Auf ihnen ist zu sehen, dass der Ducato lediglich im unteren Bereich der Frontpartie modifiziert wird. 

Schon seit 2019 gibt es im Ducato Dieselmotoren mit der Abgasnorm Euro-6d-Temp. Die 2,3-Liter-Aggregate zwischen 120 und 165 PS Leistung könnten im Zuge der Modellpflege auf Euro-6d optimiert werden. Neu war damals auch eine Neungang-Automatik sowie diverse Assistenzsysteme. Ebenso ist eine Erdgas-Variante mit 136 PS Leistung im Programm.

Parallel ist ein elektrischer Ducato denkbar, der bereits 2019 als Prototyp namens e-Ducato gezeigt wurde. Diesen Ducato Electric testet Fiat aber auf den gezeigten Bildern nicht, da man klar ein Auspuffendrohr sieht. 

Bereits seit dem ersten Ducato im Jahr 1982 arbeiten jene Automarken zusammen, die sich seit kurzem unter dem Konzerndach von Stellantis wiederfinden. So gibt es den Fiat Ducato fast baugleich auch als Citroën Jumper und Peugeot Boxer. Langfristig erscheint eine Neuauflage damit denkbar, bei der auch Opel ins Boot geholt werden könnte. In den USA wird der Ducato übrigens als RAM ProMaster angeboten.

Wann werden die Hüllen vom Ducato-Facelift fallen? Wir tippen auf Mitte 2021. Vielleicht gibt es in den kommenden Wochen schon mehr zu berichten.

Bildergalerie: Fiat Ducato Facelift (2021) auf Erlkönigbildern