Subtile Designänderungen und mehr Leistung

Ares Design ist bekannt für Kreationen wie den Wami Lalique Spyder - ein wildes Automobil im Retro-Look. Doch das Unternehmen kann auch subtiler vorgehen, wenn es will. Genau das hat Ares Design beim sogenannten Land Rover Defender Spec 1.2 getan.

Das Unternehmen hat die klassische Geländewagen-Ikone mit modernen Akzenten, ein paar Design-Updates und natürlich mehr Leistung aufgewertet. Extra-Kraft ist schließlich eine Grundvoraussetzung für jeden klassischen Defender.

Ares fügte einige optische Upgrades hinzu, entfernte alle sichtbaren Karosserieschrauben und verbreiterte die Kotflügel. Der Defender verfügt außerdem über eine Kohlefaserverkleidung, LED-Scheinwerfer und neue runde LED-Rückleuchten. Die Scheinwerfer sind in einer neuen, einteiligen Kohlefaserfront untergebracht, aber die Upgrades gehen über ein neues Gesicht hinaus.

Ares fügte ein Panoramadach, größere Heckscheiben und von Ares entworfene 18-Zoll-Räder hinzu. Im Innenraum gibt es neue Leder- und Kohlefaserausstattungen, ein neues Infotainment-System mit Apple CarPlay und Android Auto, eine verbesserte Klimaanlage und elektrische Fensterheber.

Ares Design Land Rover Defender

Wer sich hinter das Steuer setzt, braucht keinen Schlüssel - es gibt einen Start-Stopp-Knopf. Der startet keinen Vierzylinder-Turbodiesel. Den ersetzt Ares nämlich durch einen 4,8-Liter-V8-Saugmotor, der 286 PS (210 Kilowatt) und ein Drehmoment von 440 Newtonmetern liefert. Das Triebwerk arbeitet mit einer verstärkten Sechsgang-Automatik zusammen.

Ares verstärkte auch die Achswellen und Gelenke und installierte eine elektronisch einstellbare Aufhängung. Die Bremskraft kommt von AP Racing Sechs-Kolben-Bremssätteln.

Der Defender verfügt über einige Annehmlichkeiten wie beheizbare Seitenspiegel, in die auch die Blinker integriert sind. Der Geländewagen erhält außerdem eine Fahrwerkserhöhung von 35 Millimeter. Laut Ares dauert die Auslieferung etwa drei Monate. Der Innenraum kann komplett individuell gestaltet werden, unter anderem mit Aluminium-Zierleisten. 

Einen V8 im alten Defender gab es übrigens auch schon von Land Rover selbst: Zum 70. Geburtstag des Urmodells legte die Briten anno 2018 den Defender Works V8 als Sonderserie von 150 Exemplaren auf. Der 5,0-Liter-V8-Saugbenziner stellte 405 PS und 515 Newtonmeter Drehmoment bereit. Damit sprintete der Wagen in etwa 5,6 Sekunden auf 100 km/h und erreichte eine Spitze von 171 km/h. Preis damals: rund 170.000 Euro.

Bildergalerie: Ares Design Land Rover Defender