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Larte Design brezelt das alte Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé auf

Zum Ende einer V8-Ära präsentiert der Tuner das Carbon-Programm "Signature"

Larte Design Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026)

Bild von: Larte Design

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

27. Mai um 18:23 Uhr

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Die Ära der weithin geschätzten Achtzylinder-Verbrennungsmotoren im viertürigen Flaggschiff von Mercedes-AMG neigt sich dem Ende zu. Während die zukünftige Generation des AMG GT 4-Türers auf der vollelektrischen AMG.EA-Plattform basieren wird, markiert das aktuelle Facelift-Modell (2024–2026) den Schlusspunkt für den klassischen V8 aus Affalterbach in dieser Form. Die mit Blick auf das fragwürdige Design des Nachfolgers zudem umso attraktiver erscheint.

Passend zu diesem historischen Meilenstein der Modellgeschichte hat Larte Design aus Erkrath ein exklusives Veredelungsprogramm namens "Signature" vorgestellt. Das aus zwölf Komponenten bestehende Karosserieprogramm aus reinem Carbon wurde speziell für die Modellpflege des bisherigen Mercedes-AMG GT 63 entwickelt. Es soll anspruchsvollen Kunden eine Individualisierung auf Manufaktur-Niveau bieten, die weit über die klassischen Optionen ab Werk hinausgeht.

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Larte Design Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026)

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Quelle: Larte Design

Das aktuelle Topmodell des viertürigen GT-Coupés vereint zwei Welten: Auf der einen Seite steht die Straßenausführung, die als Plug-in-Hybrid dank der Kombination aus einem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor und einer elektrischen Antriebseinheit an der Hinterachse eine Systemleistung von bis zu 843 PS mobilisiert. Auf der anderen Seite bewährt sich dieselbe Karosserie- und Motorarchitektur seit vier Saisons im internationalen Motorsport als offizielles FIA Medical Car in der Formel 1.

Trotz dieser beeindruckenden Leistungsdaten blieb das Fahrzeug optisch oft dezent; das Spitzenmodell unterscheidet sich in den Grundproportionen kaum von den kleineren Einstiegsvarianten. Das "Signature"-Programm von Larte Design setzt genau hier an. Es soll die Verbindung zum Rennsport optisch schärfen und dem Fahrzeug einen angemessenen, exklusiven Abschied bereiten.

Das Veredelungsprogramm umfasst zwölf präzise aufeinander abgestimmte Bauteile. Zum Umfang gehören unter anderem: Eine markant geformte Carbon-Motorhaube und spezielle Frontschürzen-Aufsätze. Ein Frontsplitter mit Akzenten in Wagenfarbe sowie neue Seitenschweller-Ansätze. Spiegelkappen, Kotflügel-Zierteile und Einsätze für die Heckschürze.

Larte Design Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026)

Larte Design Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026)

Bild von: Larte Design

Ein Heckdiffusor, der an den originalen Befestigungspunkten montiert wird. Ein Heckspoiler, der die aerodynamische Coupé-Linie betont. Gebürstete Doppel-Auspuffblenden sowie LED-Bremsleuchten in Kristallstruktur und speziell für dieses Programm entworfene, geschmiedete Leichtmetallräder.

Sämtliche Komponenten werden zu 100 Prozent aus sogenanntem Dry Carbon (Trocken-Carbon) gefertigt und im Autoklav unter hohem Druck ausgehärtet. Larte Design garantiert hierbei eine Oberflächenqualität nach dem anspruchsvollen "Class-A"-Standard. Dies entspricht genau der optischen Güte, die auch Premium-Hersteller für ihre Sichtcarbon-Teile in Kleinserien anlegen.

Ein wesentlicher Aspekt des Engineering-Prozesses ist der Erhalt der Fahrzeugsicherheit: Alle Teile besitzen ein TÜV-Zertifikat und werden so konstruiert, dass die originale Crashstruktur sowie die Befestigungspunkte des Basisfahrzeugs vollständig unangetastet bleiben.

Larte Design Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026)

Larte Design Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026)

Bild von: Larte Design

Larte Design definiert dieses Angebot als "Level 2"-Customization. Während der herkömmliche Werkskonfigurator ("Level 1") lediglich vordefinierte Optionspakete bietet, die in großer Stückzahl replizierbar sind, eröffnet das "Signature"-Konzept hunderte von Material- und Farbkombinationen. Kunden können wählen, ob die Bauteile in reinem Sichtcarbon, komplett in Hochglanz-Wagenfarbe oder in einer kontrastierenden Mischoptik ausgeführt werden.

Auch die Farbgestaltung der Schmiederäder sowie der Akzentlinien am Splitter und Diffusor ist vollständig frei wählbar. Um die Exklusivität des auslaufenden V8-Modells zu wahren, sind die Produktionskapazitäten in der Erkrather Werkstatt bewusst streng limitiert. Jedes Fahrzeug wird als Einzelauftrag realisiert, sodass identische Konfigurationen praktisch ausgeschlossen sind.

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