Bei genauem Hinsehen entdeckt man vier Endrohre

Wahrscheinlich haben Sie bereits diverse Erlkönigbilder der neuen Mercedes S-Klasse gesehen, aber vertrauen Sie uns, wenn wir sagen, dass dies die bisher besten sind. Der W 223, wie er intern heißt, wurde nun mit weniger Verkleidung als je zuvor erwischt.

Zugleich enthüllt die Limousine mehr von ihrem verdunkelten Kühlergrill mit einem großen Panel für Sensoren und einer Kamera, die für den adaptiven Tempomat Distronic erforderlich sind. Die Tarnung scheint dünner zu sein als zuvor, was uns eine Vorstellung vom Design des vorderen Stoßfängers mit den großzügigen Lufteinlässen vermittelt und uns glauben lässt, dass es sich um die AMG-Line handelt.

Die völlig neuen Scheinwerfer kommen fast vollständig zum Vorschein, wobei der LED-Tagfahrstreifen oben im Cluster positioniert ist. Das LED-Tagfahrlicht wird sich wahrscheinlich wie bei anderen neueren Mercedes-Modellen seitlich neben dem Kühlergrill erstrecken und eine Bumerangform bilden.

Insgesamt haben wir den Eindruck, dass die Frontverkleidung imposant ausfällt, auch wenn sich einige wahrscheinlich eine größere optische Differenzierung im Vergleich zu den kleineren Modellen wünschen.

Mercedes S-Klasse (2020) auf neuen Erlkönigbildern

Das Seitenprofil der Limousine hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell W 222 nicht allzu sehr verändert, obwohl wir die raffinierten Türgriffe bemerken, die nur dann herausspringen, wenn man sie braucht. Die zweifarbigen Leichtmetallfelgen haben ein sportliches Design, das die AMG-Line unterstreicht, ebenso wie die relativ niedrige Bauhöhe des Prototyps.

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Es handelt sich um ein Testfahrzeug mit Rechtslenkung, das in der Nähe des Werkes Sindelfingen entdeckt wurde.

Mercedes S-Klasse (2020) auf neuen Erlkönigbildern

Die Rücklichter reichen wie bei fast allen neueren Mercedes-Limousinen, einschließlich des vor einigen Monaten eingeführten Facelifts der E-Klasse, in den Heckdeckel hinein. Apropos Kofferraum: Er scheint im unteren Bereich eine etwas breitere Öffnung zu haben, die das Be- und Entladen von grösseren Gegenständen erleichtern soll.

Das Auto hat zwar zwei große eckige Auspuffendrohre, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass das eigentliche Auspuffsystem zwei Endrohre auf jeder Seite hat, was darauf hindeutet, dass sich unter der Motorhaube etwas Kraftvolles verbirgt.

Mercedes S-Klasse (2020) auf neuen Erlkönigbildern

Wir können nicht sehen, was sich im Innenraum abspielt, aber so gut wie jeder weiß, dass die nächste Generation der S-Klasse ein riesiges hochformatiges Touchscreen-Display haben wird, das die Mittelkonsole dominiert. Mercedes hat dieses Setup bereits im vergangenen Jahr bei der Studie EQS getestet und es wird erwartet, dass das gleichnamige Serienfahrzeug als elektrisches Pendant der S-Klasse wohl 2021 auf den Markt kommt.

Man darf auf jeden Fall erwarten, dass die neue Mercedes S-Klasse bei ihrem Debüt im Laufe dieses Jahres eine technologische Meisterleistung darstellt, um in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten. Ob W 126 oder W 140: Sie alle warteten im Grunde genommen alle mit Innovationen auf, die sich schließlich auf erschwinglichere Modelle niederschlugen.

Quelle: Automedia

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