VW Nivus (2020): SUV-Coupé zeigt sich offiziell mit Tarnung
Der schicke Bruder des T-Cross kommt auch zu uns
Die offizielle Vorstellung des VW Nivus rückt immer näher, wenn man den neuesten Verlautbarungen aus der brasilianischen Abteilung des Unternehmens Glauben schenken darf. Neben weiteren Details über das subkompakte SUV-Coupé enthüllte das Unternehmen auch Bilder eines leicht getarnten Nivus.
Die Ingenieure und Designer von Volkswagen Südamerika übernahmen die gesamte Entwicklung des Nivus, der in Brasilien gebaut werden soll. Die europäischen Volkswagen-Händler werden den coupéhaften Crossover ab 2021 verkaufen, da er dann auch dort lokal produziert wird. Brasilien wird den VW Nivus im Juni 2020 offiziell präsentieren, andere lateinamerikanische Märkte folgen bis Ende des Jahres.
Der Nivus ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil er ein coupéhaftes Styling in eine der günstigsten Automobilklassen bringt. Anders als der konventionell gestylte T-Cross und Tiguan zeichnet sich der Nivus durch eine Dachlinie und eine Heckpartie aus, die dem Porsche Macan fast nachempfunden ist. Die Form der LED-Rückleuchten erinnert hingegen stark an den T-Cross, 17-Zoll-Leichtmetallräder füllen die Radhäuser des kleinen Crossover gut aus.
Aufbauend auf der gleichen MQB-Architektur, die auch bei vielen anderen VW-Modellen zu finden ist, wird der Nivus in Brasilien ausschließlich von einem 1,0-Liter-Dreizylinder angetrieben, der 128 PS (94 Kilowatt) und 200 Newtonmeter leistet. Eine Sechsgang-Automatik schickt die Kraft an die Vorderräder, da ein Allradantrieb nicht verfügbar sein wird. Auf den europäischen Märkten erwarten wir hingegen die Turbomotoren aus dem T-Cross mit bis zu 150 PS.
Obwohl er eine ähnliche Grundfläche wie der Polo hat, verfügt der Volkswagen Nivus über einen Laderaum von 415 Litern. Diese Zahl sticht im Vergleich zu den 285 Litern des Polo positiv heraus, was den Nivus für kleine Familien attraktiver machen könnte.
Bildergalerie: Volkswagen Nivus (2020) auf offiziellen Bildern
Quelle: Volkswagen do Brasil
Auch interessant
VW Amarok V6 auf 37-Zoll-Reifen: Krasser Extrem-Umbau von delta4x4
Fiat Multiplay (2028) im Rendering von Motor1.com: Der Multipla der Zukunft?
In China bricht der Automarkt ein, aber Europa ist am stärksten betroffen
Renault steigt mit unbemanntem Militärfahrzeug ins Rüstungsgeschäft ein
Der VW ID. Polo ist German Car of the Year (GCOTY) 2027
BMW 3er G50 (2027) im Test: Der M350 macht viel mehr Laune als der i3
VW T-Roc Hybrid (2026) im Test: Endlich elektrisch ohne Stecker