Der Nordschleifen-König lässt seine Hüllen fallen

Er sorgte bereits getarnt für Wirbel: Ende Juli 2018 schnappte der Lamborghini Aventador SVJ (das J steht für „Jota“) dem Porsche 911 GT2 RS seinen Nordschleifen-Rekord für straßenzugelassene Fahrzeuge weg. Seitdem sind 6.44:97 Minuten in den Eifel-Asphalt gebrannt.

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Gut einen Monat später zeigt Lamborghini anlässlich der Monterey Car Week den Aventador SVJ in seiner ganzen Herrlichkeit. Um es kurz zu machen: Er ist noch eckiger, noch grüner und noch bespoilerter als der bereits wenig diskrete Aventador SV.

Viel interessanter als die Optik des Aventador SVJ (zu sehen in unserer Bildergalerie am Ende dieses Artikels) ist seine Technik: Der Saug-V12 bringt es auf 770 PS, das maximale Drehmoment von 720 Newtonmeter liegt bei 6.750 Touren an. 1.525 Kilogramm bringt der SVJ auf die Waage, daraus ergibt sich ein Leistungsgewicht von 1,98 kg/PS.

In 2,8 Sekunden rast der Ober-Lambo auf Tempo 100, nach 8,6 Sekunden liegen 200 km/h an. Maximal sind 350 Sachen möglich. Eine aktive Aerodynamik (das sogenannte ALA-System von Lamborghini) soll den Anpressdruck gegenüber dem Aventador SV um 70 Prozent erhöhen.

Als Hommage an das Geburtsjahr der Lambo-Sportwagen 1963 wird es vom Aventador SVJ eine „SVJ 63“-Sonderedition mit noch mehr Carbon geben. Dann dürfte sich der Preis allerdings weiter nach oben schrauben. Schon für den normalen SVJ liegt er bei 415.448 Euro. Insgesamt sollen 900 Fahrzeuge gebaut werden.

Bildergalerie: Lamborghini Aventador SVJ