Das große Korea-SUV rüstet bei Assistenzsystemen auf

Der Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2018) wirft seine Schatten voraus. Langsam strecken die ersten Neuheiten ihre Fühler aus, ohne sich aber schon in voller Pracht zu zeigen: Jüngstes Beispiel ist die vierte Generation des Hyundai Santa Fe. Jetzt gibt es erste Details des großen SUVs.

Der doppelte Santa Fe
Aber der Reihe nach: Seit 2001 hat Hyundai einen Santa Fe im Programm, das aktuelle Modell gibt es seit 2012. Wobei man eigentlich von zwei Fahrzeugen sprechen muss. Der normale Santa Fe spielt mit einer Länge von 4,70 Meter in der Liga seines Konzernbruders Kia Sorento (4,78 Meter) und der Rivalen Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace (beide 4,70 Meter). Darüber rangiert der Grand Santa Fe, der mit 4,90 Meter Platz für drei Sitzreihen bietet.

Deutlich mehr Technik
Ob diese Teilung beibehalten wird, ist fraglich und aufgrund des einzigen bisher veröffentlichen Bilds nicht zu beantworten. Möglich erscheint aber eine ,Wiedervereinigung" der Baureihe, falls der Santa Fe in den Abmessungen zulegt. Verkündet wird von Hyundai hingegen schon eine Aufrüstung in Sachen Assistenzsysteme, darunter ein weiterentwickelter Querverkehrswarner. Er bremst im Fall einer drohenden Kollision beim Ausparken das Fahrzeug selbständig ab.

Kampf dem Hitzetod
Gerade im Sommer hört man von Kleinkindern oder Hunden, die qualvoll in überhitzten Autos sterben. Um zu verhindern, das niemand zurückgelassen wird, hat Hyundai den laut eigener Aussagen ersten ,Rear Occupant Alert" erfunden. Er ist während des Parkens aktiv, ein Ultraschallsensor erkennt Bewegung auf den hinteren Plätzen. Der Fahrer wird über im Fahrzeug befindliche Personen visuell und akustisch hingewiesen. Als weiteren Schritt kann das System etwa bei hohen Temperaturen ein Verriegeln des Autos unterbinden.

Lesen Sie auch:

Neuer Hyundai Santa Fe